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PsG Seminar in Göttingen

Der NBV befindet sich im Aufbau einer Anti-Diskriminierungsstelle. Der Entwicklungsprozess wird noch einige Wochen andauern, allerdings laufen im Hintergrund parallel verschiedene Vorbereitungen. Eine ist zum Beispiel die Qualifikation und Schulung zu den einzelnen Diskriminierungsformen. Eine bedeutende, und sehr sensible, ist dabei sicherlich die PsG - die Prävention (sexualisierter) Gewalt.  

 

Der DOSB hat ein Entwicklungsprogramm mit Vorgaben für seine Spitzensportverbände vorgesehen, dass die Implementierung eines Schutzkonzeptes bis 2028 vorsieht. Der NBV unterstützt diese Entwicklung ausdrücklich und es gibt Überlegungen zukünftig Kaderspieler:innen auch danach auszuwählen, ob der stellende Sportverein ein entsprechendes Schutzkonzept vorweisen kann. Damit kann der Verband seiner Pflicht nachkommen, Vorfälle dieser Art möglichst auszuschließen oder zumindest dem weitestgehend entgegenzuwirken. 

 

Im sogenannten „Tandemsystem“ werden die Vereine bei der Entwicklung eines individuellen Schutzkonzeptes begleitet. Das heißt Vertreter:innen der Sportjugend des LSB und einer Fachberatungsstelle unterstützen aktiv bei der Erstellung und Implementierung.  

 

Am 17. Mai hat eine Qualifikation zum Thema PsG in Göttingen stattgefunden. Dirk hat die Teilnahme dazu genutzt, seine Grundkenntnisse ein wenig zu erweitern. Es wurden mögliche Fallbeispiele vorgestellt, diskutiert und ein mögliches Vorgehen vorgestellt. Bisher hatte er lediglich an einer Einführungsveranstaltung vom KSB Osnabrück-Land online teilgenommen. Wie ihr euch sicherlich vorstellen könnt, ist dieses sensible Thema online als Grundlage zwar ok, allerdings nicht optimal bearbeitbar. In Göttingen konnte in Gruppen zu verschiedenen möglichen Vorfällen face-to-face effektiver gearbeitet werden. 

 

Der KSB Osnabrück-Land hatte die Einführungsveranstaltung als Pflichttermin für alle Teamer, die an der jährlichen Go-Sports Tour teilnehmen wollten, angeboten. Immer mehr Vereine, Verbände und andere Organisationen sehen sich hier klar in der Pflicht ihre Mitglieder, Einsatzkräfte und Übungsleiter:innen in diesem wichtigen Thema zu schulen sowie fit und vor Allem sensibel zu machen. 

 

Eine weitere Diskriminierungsform ist Rassismus. Auch in diesem Bereich möchten wir aktiv etwas tun und dem Entgegenwirken. Dazu haben wir ein Anti-Rassismus Bildungsmodul für unsere Referent:innen im Train-the-Trainer Konzept entwickelt, dass wir euch gerne Ende August an zwei Wochenenden mit jeweils 4 LEs online anbieten möchten. Nähere Infos dazu folgen. 

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