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Parsons, USA, 4.10.2021

Luise Hansmann Auslandsjahr in den USA - Blog #2

Hey, ich melde mich mal wieder bei euch:)

 

Mir geht´s hier so weit echt gut, denke ich. Ich habe mich gut eingelebt und alles fühlt sich schon mehr nach einem normalen Alltag an.

 

Falls ihr euch fragt, ja es ist immer noch extrem heiß hier, aber ich denke es wird bald anfangen runter zu kühlen. Die Schule ist auf jeden Fall nicht mit dem Schulalltag in Deutschland zu vergleichen. Oft sitze ich einfach nur an meinem Handy und höre mit einem Ohr dem Lehrer zu und an anderen Tage schaue ich auch einfach Netflix oder YouTube, wenn ich mit meinen Aufgaben fertig bin.

 

Die Highlights meiner letzten Wochen waren zum einen das Footballspiel am vergangenen Freitag: Wir haben an jedem Heimspiel immer Mottos und dieses Mal war das Motto “NEON”. Jeder hat sich bunt angezogen und sich aus Knicklichtern Schmuck gebastelt. Generell ist das Gefühl von Dazugehörigkeit und “Schul-Spirit” bei den Football Spielen am größten, weshalb ich mich auf jeden Fall schon sehr auf das nächste Heimspiel freue. 

 

Zum anderen habe ich mich beim Volleyballspielen schon ziemlich gut entwickelt, so dass die Spiele auch echt Spaß machen. Wir haben sogar letztes Wochenende zum ersten Mal ein Turnier gewonnen :) Außerdem war ich am letzten Wochenende mit meiner Gastmutter und meiner Gastschwester das erste Mal in einer etwas größeren Stadt (Joplin, Missouri). Dort waren wir in einer Mall und haben einen kleinen Shopping Trip gemacht, bei dem ich natürlich auch erfolgreich war. Leider sehe ich meine Gastschwester nicht so oft wie ich es gerne würde, da sie zurzeit noch an ihren College lebt, was circa 45min von uns entfernt ist. Jedoch wird sie nach diesem Semester wieder zurück nach Parsons kommen und Online-Unterricht nehmen, sodass wir uns öfter sehen und hoffentlich mehr Zeit zusammen verbringen können.

 

Viele fragen sich bestimmt, wie das ist nicht in seinem gewohnten Umfeld zu sein oder generell nicht Zuhause zu sein. Klar vermisse ich an manchen Tagen meinen Alltag und mein Leben in Deutschland, jedoch lenken mich mein Unterricht, meine Freunde und der Sport in diesen Situationen, so gut es geht, ab. Außerdem hab ich auch noch zu manchen Freunden und natürlich zu meinen Eltern und meinem Freund Kontakt, so dass ich bei Bedarf immer jemanden hab mit dem ich reden kann.

 

Ein Punkt, der mich echt überrascht hat, ist, wie digitalisiert die Schule hier schon ist. Wir haben Chromebooks von der Schule bekommen und machen so gut wie alles online, ob es ein Test oder nur ein eBook ist, was wir lesen müssen. Alles wird online gemacht, was ich persönlich viel praktischer finde, als viele Bücher und Hefte tragen zu müssen. Andererseits habe ich in vielen Fächern jeden Tag anstelle von Hausaufgaben, kleine Tests über die Themen, die wir an dem Tag besprochen haben, was manchmal ziemlich stressig werden kann. Allerdings schlage ich mich recht gut und ich merke auch schon, dass mein Englisch flüssiger wird, und ich alles schneller und einfacher verstehe.  

 

Ich hoffe ihr habt jetzt einen kleinen Einblick in meine letzten Wochen bekommen und ich wünsche euch einen schönen Oktober und ein Happy Halloween! 

 

PS: In meinem nächsten kleine Update kann ich euch dann bestimmt viel über ein amerikanischen Halloween berichten :)


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