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Osnabrück, 29.7.2021

Ehemalige Kaderathletin Luise Hansmann vom OSC verbringt 12. Schuljahr in Kansas

Die 17-jährige Luise Hansmann von der Panthers Academy und den Junior Panthers des Osnabrücker Sportclubs war vom Landesjugendtreffen 2016 bis zum Bundesjugendlager 2019 Spielerin im Landeskader des NBV. Nun wird sie ihr 12. Schuljahr an der Highschool in Parsons, im Bundesstaat Kansas, in den USA verbringen. Viele neue Eindrücke werden auf sie zukommen und es handelt sich auch um eine Art der Integration. Vielleicht aus einer anderen Sicht, als wir sie kennen.

 

Was hat Dich zu der Entscheidung bewegt ein Schuljahr im Ausland, speziell in den USA, zu verbringen?

 

Luise: Ich möchte gerne einen anderen (Schul-) Alltag kennenlernen. Viele junge Leute träumen sicherlich davon ein Jahr im Ausland zu verbringen. Toll, dass mir dies ermöglicht wird! Durch meinen basketballerischen Background war die USA als Ziel naheliegend. Dort kann ich die Verbesserung meiner Englischkenntnisse mit meinem Lieblingssport verbinden, weil ich in der Highschool-Mannschaft trainieren und spielen werde.

 

Du bist sicherlich aufgeregt und gespannt, was auf Dich zukommt. Erzähl doch mal, was Dich im Vorfeld so bewegt…

 

Luise: Ich bin etwas zwiegespalten zwischen der Vorfreude auf neue Bekanntschaften, Freunde und die Gastfamilie mit Verwandtschaft. Neue Schulbekanntschaften und MannschaftskameradInnen werden sicherlich spannend. Allerdings lasse ich hier auch einiges zurück, das sich ebenfalls weiter entwickeln wird. Doch ich nehme die Herausforderung gerne an und stehe allem positiv gegenüber.

 

Du bist dann in einer Position, in der Du darauf angewiesen bist, dass andere bzw. Fremde Dich ebenfalls positiv empfangen und sozusagen integrieren. Hast Du das schon einmal so bedacht und wie wirst Du die Situation angehen?

 

Luise: Es ist für meine Bekannten dort drüben ebenfalls wahrscheinlich etwas Neues, dass dort dann ein Mädel aus Deutschland ist. Deshalb bin ich anfangs vielleicht so etwas wie die „Attraktion“, das ist auch ok. Allerdings weiß ich auch, dass eventuell nicht alle positiv mit der Situation umgehen werden bzw. mir gegenüber sein werden. Da ist es meiner Meinung nach wichtig, mich auf die richtigen Personen zu konzentrieren. Ich denke, das ist für Fremde, die nach Deutschland kommen, auch nicht anders.

 

Meinst Du, dass Dich das Schuljahr weg von zuhause persönlich weiterbringen wird bzw., dass Du eventuell auch etwas über Dich selbst lernen wirst?

 

Klar, ich bin ja erstmal in einigen Dingen auf mich allein gestellt. Ich muss mit meinen englischen Sprachkenntnissen zurechtkommen, wobei das sicherlich mit der Zeit besser wird. Meine Gasteltern werden mich in allen möglichen Dingen bestmöglich unterstützen, da bin ich mir sicher. Allerdings ist das doch ein Unterschied zu hier zuhause, in meinem gewohnten Umfeld mit Familie und bestehenden FreundInnen. In Sachen Selbständigkeit und Selbstbewusstsein denke ich einen Schritt nach vorn zu machen.

 

Luise wird regelmäßig einen kleinen Bericht aus den USA schicken, den wir dann veröffentlichen. Das wird spannend…. Vielen, lieben Dank schon jetzt dafür, gute Reise und viel Spaß in den USA!

 

Ressort Integration - NBV


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