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Hagen, 3.12.2018

Huskies als Gastgeber nur knapp gescheitert

Als dem Hagener SV die Ausrichtung dieser Meisterschaft angeboten wurde, nahmen die Verantwortlichen des Vereins dieses Angebot gerne an, sah man sich doch als krasser Außenseiter

gegen die starke Konkurrenz aus Vechta und Bad Bevensen. Rasta Vechta als NBV-Titelverteidiger und der MTV Bad Bevensen traten jeweils mit vielen regionalligaerprobten Akteuren an. So konnte sich der Heimvorteil für die Huskies vielleicht etwas ausgleichend auswirken. Aber gleich im ersten Spiel zeigten die von Burkhard Kutscher gecoachten Oldies, dass auch sie nichts verlernt haben seit vielen durchaus erfolgreichen Spielzeiten in Ober- und 2.Regionalliga.

Gegen Vechta legte das Team um Kapitän Marko Rolf los wie die Feuerwehr und führte, vor begeistert mitgehenden Zuschauern auf der gut gefüllten Tribüne, zur Halbzeit mit 25:18. Aber ausgerechnet Timo Dietzler, als Ex-Hagener, drehte im zweiten Durchgang die Partie mit mehreren Drei-Punktewürfen zu Gunsten der Vechteraner, die das Spiel mit 57:47 für sich entscheiden konnten. Allerdings musste Vechta nach nur kurzer Pause wieder aufs Parkett und hatte in der Partie gegen Bevensen dann nicht mehr genügend Energie, um die Meisterschaft vorzeitig zu entscheiden.

Mit 54:58 ging der Sieg an das ambitionierte Team aus der Lüneburger Heide, das sogar schon am Vortag angereist war! Nun sah alles danach aus, als sollte Bad Bevensen sich die Fahrkarte zur Norddeutschen Meisterschaft holen. Allerdings hatte man hier die Rechnung ohne den Gastgeber gemacht.

Angefeuert wurden die Huskies jetzt nicht nur von den eigenen Fans, sondern auch von der Mannschaft aus Vechta, die auf eine Überraschung durch den HSV hoffte, um doch noch auf dem 1. Platz zu landen. Und so kam es dann auch: Nach 8 Punkte – Halbzeitrückstand glichen die Hagener vier Minuten vor dem Ende aus und gewannen die Partie mit 58:52, unter dem Jubel der Vechteraner, die nunmehr bei Punktgleichheit aufgrund des besseren Korbverhältnisses erneut Niedersachsenmeister geworden waren. Die anfängliche Skepsis der HSV-Akteure, ob man auf dieser Ebene überhaupt mithalten könnte,wich jetzt allerdings der Erkenntnis, dass auch ihnen nur wenige Korbpunkte zur Meisterschaft fehlten.

 

Tolle Spiele, tolle Stimmung in der Halle - getrübt nur durch fehlende Würdigung durch den NBV, der weder rechtzeitig die Urkunden, noch einen Verbandsoffiziellen zur Siegerehrung geschickt hatte.

 

Für die Huskies spielten: Marko Rolf, Oliver Moritz, Alexander Rempening, Henrich Altenhoff, Kai Minnerup, Igor Losing, Kai Kampe, Sebastian Schwermann, Markus Franksmann, Patric Gaubitz, Andre´ Altenhoff und Gerald Albers.


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