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Göttingen, 12.9.2018

Die 1. Seminarwoche vom C-Trainer-Lehrgang im FWD

Wir, Arthur und Lion, absolvieren unseren Freiwilligendienst (FWD) beim Niedersächsischen Basketballverband. Der ASC Göttingen 1846 e.V. ist der Träger. Vom 3. September – 7. September 2018 waren wir in Göttingen für unsere erste von vier Seminarwochen. Drei dieser Seminarwochen sind für den Erwerb der C-Trainer Lizenz im Basketball nötig. Dieser Bericht handelt von unseren Eindrücken und Erfahrungen in der vergangenen Woche.

3. September, 2018

Alles fing mit der Reise nach Göttingen an. Morgens um 9:36 Uhr ging der Metronom von Hannover nach Göttingen und vom dortigen Hauptbahnhof dann mit dem Bus direkt zu der Jugendherberge, die der ASC Göttingen 1846 e.V. für uns FWDler organisiert hat. Wir waren 24 Teilnehmer, was bedeutet, dass wir zu viert in einem Zimmer schliefen. Unser Referent Dennis Rokitta vom NBV war, wie immer pünktlich, schon im Seminarraum, nur wir waren etwas später dran.
Als erstes wurden uns die Zimmer zugeteilt. Natürlich durften wir uns selbst aussuchen mit wem wir zusammen in einem Zimmer waren.
Kaum waren diese bezogen, gab es auch schon Mittagessen. Das Essen war sehr lecker und hat auch satt gemacht. Im Anschluss war das erste Seminar mit Maren Wagner vom ASC. Es ging um Grundsätzliches in unserem Freiwilligendienst. Kaffee und Kuchen gab es gegen 15:00 Uhr am Nachmittag.
Dennis hat uns danach einige wichtige organisatorische Dinge für unser Jahr im Freiwilligendienst erklärt und uns auf den Ablauf des Seminars vorbereitet.
Nach dem Abendessen ging es in die Halle zum Zocken. Wir kannten uns alle nicht wirklich, trotzdem war unser Zusammenspiel große Klasse. Als würde man schon ewig zusammen spielen.
Anschließend war Freizeit angesagt. Einige haben die Göttinger Innenstadt erkundet, manche waren einkaufen und andere wiederum haben gemütlich auf dem Zimmer gehangen und sich mit den Zimmergenossen ausgetauscht.

4. September, 2018

Tag zwei begann mit dem Frühstück. Danach wartete Andreas Scheede von BG Göttingen auf uns im Seminarraum. Das Thema heute: Kleine Spiele. Wie bringen wir kleine Kinder dazu, motiviert zum Training zu kommen? Richtig! Kleine, simple Spiele, welche nebenbei, die Basketball-spezifischen Fähigkeiten schulen. Aus der Theorie wurde dann ganz schnell Praxis, bei der wir in der Halle einige Spiele selbst austesten durften. Andreas hat uns einige Spiele gezeigt, welche wir in unseren eigenen Übungsstunden einbauen konnten. Diese Übungsstunden haben wir dann spätnachmittags vorbereitet.
Nach dem Abendessen hatten wir wieder Freizeit und konnten in die Halle fahren oder auch wieder in die Stadt.

5. September, 2018

Mittwoch wurden unsere Übungsstunden präsentiert und es war ein Besuch in einer Grundschule vorgesehen. Dort sollten einige von uns eine Unterrichtseinheit „Basketball“ durchführen. Dafür haben wir vormittags gemeinsam eine Gruppe ausgewählt, die den Unterricht in der Grundschule exemplarisch übernehmen sollte. Die anderen Freiwilligen haben einen Prüfungsbogen ausgeteilt bekommen und wurden einem der fünf Übungsleiter zugeteilt, welchen sie dann bewerten sollten.
Die erste Gruppe hat die Aufgabe mit Bravour gemeistert. Sie heimsten sich auch das erste Lob von Andreas ein.
Zudem war das Thema Inklusion im Sport dran. Ein ehemaliger Rollstuhlbasketball-Bundesligaspieler besuchte uns in der Jugendherberge. Er war kein Fußgänger der Rollstuhlbasketball spielte, er war wirklich an den Rollstuhl gebunden. Er erklärte uns einiges über Barrierefreiheit im Alltag, aber auch viel über Rollstuhlbasketball, das Regelwerk im Allgemeinen und auch über die persönlichen Sportstühle. Spätestens zu diesem Zeitpunkt haben alle gemerkt, dass Basketball nicht nur für Fußgänger eine begeisternde Sportart sein kann, sondern auch für diejenigen, die an einen Rollstuhl gebunden sind.
Am selben Abend gab es die nächsten Übungsthemen für die nächste Übungsstunde am Donnerstag. Nur diesmal sollten zwei Gruppen drankommen. Nachdem alle die Übungsstunde vorbereitet hatten, war wieder Freizeit angesagt.

6. September, 2018

Am vierten Tag wurden nach dem Frühstück wieder die vorbereiteten Übungsstunden vorgestellt und abgestimmt. Diesmal traf es eine Mädchen-Gruppe und eine Jungs-Gruppe. Die Mädels hatten sich die Arbeit geteilt. Zwei erklärten die Spiele, bzw. Übungen, und die anderen unterstützen die Kinder bei der Ausführung und gaben Tipps. Die Jungs haben sich die selbe Arbeitsteilung ausgesucht. Beide Gruppen haben die Kinder ausgepowert und mit zahlreichen Spielen und Übungen den Sport Basketball ein wenig näher gebracht
Diese beiden Gruppen bekamen von Andreas großes Lob und viel Anerkennung für ihre großartige Leistung.
Nach dem Abendessen hatten wir Freizeit bis 21:00 Uhr. Dann stand ein gemeinsamer Spiele-Abend an. Wir hatten zuvor schon einige Ideen gesammelt, welche wir dann auch vorbereitet haben. Spiele wie Giphy, Werwolf oder „Duell um die Geld“ wurden an diesem Abend gespielt. Alle hatten sichtlich Spaß an der ganzen Sache. Dennis hatte mit einigen von uns ein wenig Knabberzeug und ein paar Getränke eingekauft, welche wir dann wie die Tiere verschlangen.
Am selben Abend haben sich einige von uns entschieden, die Stadt unsicher zu machen und andere waren bei Subway oder Burger King, um sich einen Mitternachts-Snack zu gönnen.


7. September, 2018

Freitag, der letzte Tag der ersten Seminarwoche, war gekommen. Wir mussten bis 9:30 die Zimmer geräumt haben und mit unseren Sachen im Seminarraum sein. Klar gab es auch wieder ein paar die zu spät kamen. Dennis ließ mit uns die gesamte Woche Revue passieren. Andreas sprach nochmal über die Übungsstunden in der Grundschule und die Beweggründe für diesen Lehrgang. Er sagte, dass er keine perfekten Trainer aus uns machen will, denn jeder soll seinen eigenen Weg finden. Wir sollen authentisch sein und nicht jemand anderes nachahmen. Seine Worte fanden bei allen Teilnehmern Zustimmung.
Als wir mit der Besprechung fertig waren, war es Zeit wieder Ordnung im Seminarraum herzustellen. Einige blieben noch zum Mittagessen. Andere wiederrum, machten sich auf den Heimweg.
Unser Fazit dieser Seminarwoche:
Wir haben viel gelernt in Bezug auf den Umgang mit kleinen Kindern im Grundschulalter und auch was es bedeutet ein Basketball-Trainer zu sein. Zudem haben wir uns in der Seminargruppe näher kennengelernt und sind zu einem Team zusammengewachsen.
Wir warten schon gespannt auf die zweite Seminarwoche beim ASC Göttingen in vier Wochen.

 

Macht es gut und viele Grüße,

euer Arthur & Lion


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