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Integration im NBV

Basketball ist eine hochgradig integrative Sportart, die Kreativität fördert, von Vielfalt lebt und somit erfahrungsgemäß für sozial benachteiligte Menschen, Migranten und Geflüchtete ein besonderer Mittelpunkt in ihrem Leben darstellt.

Im Rahmen seiner Integrationsarbeit möchte der NBV ein interkulturelles und sozial engagiertes Zeichen setzen und im Zuge dessen Geflüchtete, Migranten und sozial Benachteiligte in Niedersachsen gemeinsam mit seinen Mitgliedsvereinen für Basketball begeistern.

Die Zielsetzung des NBV besteht hierbei darin, in Niedersachsen flächendeckend mit anderen Organisationen, wie zum Beispiel internationalen Verbänden bzw. Organisationen, Koordinationsstellen von Kommunen und Städten sowie Kreis-/Stadtsportbünden, in der Integrationsarbeit zusammenzuarbeiten. 

Dirk Povey

Verantwortungsbürger Ressort Integration

Basketball hat einen sehr hohen integrativen Charakter und stellt daher eine große Relevanz für den NBV dar.
 
Als Ansprechpartner für alle niedersächsischen Sportvereine und Organisationen vermittle ich Menschen mit Migrationshintergrund und sozial Benachteiligte aktiv in Sportangebote, primär zum Basketball aber auch gerne in andere Sportarten. Dafür nutze ich ein umfangreiches und lebendiges Netzwerk, das ich stetig aktiv entwickle und erweitere. Für meine Aufagben in der Beratung zu Fördermöglichkeiten und Antragstellung nutze ich diese wertvollen Kontakte ebenfalls regelmäßig. Ich biete Unterstützung bei der Planung und Durchführung von Basketballaktionen mit integrativem Charakter an. Zweck dieser Aktivitäten ist, Menschen aus der Zielgruppe nachhaltig über die Sportart Basketball in die Vereinskultur und darüber hinaus in die Gesellschaft zu integrieren. Aktuell plane ich, zusammen mit dem LandesSportBund Niedersachsen, den Einsatz eines Integrationsmobils, mit dem ich verschiedene Sportaktionen in Niedersachsen besuchen und entsprechend unterstützen werde.
 
  • Vereinsberatung zu Fördermöglichkeiten und Antragstellung für integrative Sportgruppen
  • Zusammenarbeit mit Sportvereinen und Organisationen
  • Vermittlung von Menschen mit Migrationshintergrund und sozial Benachteiligte zum Basketball und andere Sportarten
  • Unterstützung bei der Planung und Durchführung von Basketballaktionen mit integrativem Charakter

 

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0176 45801715
povey[at]nbv-basketball.de
Hannover, 24.6.2020

„Integration ist ein Selbstverständnis“ - Interview im LSB-Magazin

Unser Geschäftsführer Danny Traupe hat zusammen mit Dirk Povey (Ressortleiter Integration) ein Interview beim LandesSportBund Niedersachsen gegeben. Sie sprechen in dem Doppelinterview über laufende Projekte und Ziele in unserem Verband. 

Über das Bundesprogramm „Integration durch Sport“ werden in Niedersachsen jährlich bis zu 30 Stützpunktvereine gefördert, die sich intensiv im Themenfeld Integration engagieren. Der LandesSportBund Niedersachsen betreut zusätzlich auch Landesfachverbände, die integrative Maßnahmen umsetzen. Aus diesem Grund wurden wir zu einem Interview beim LSB eingeladen.

 

Basketball und Integration: Wie passt das zusammen?

Povey: Basketball ist eine hoch integrative Sportart, das passt sehr gut. Viele Menschen mit Migrationshintergrund, besonders männliche, haben in ihren Herkunftsländern schon einmal Berührung mit der Sportart gehabt. In manchen Ländern ist Basketball hinter Fußball Sportart Nummer zwei und wird in Schulen oder auf Freiplätzen gespielt, auch teilweise des durchgängig besseren Wetters wegen. Hier in Deutschland öffnen sich immer mehr Vereine dieser Zielgruppe und auf Freiplätzen ist es sowieso egal, wer kommt - jeder spielt mit.

Traupe: Ich habe Basketball nur integrativ kennengelernt, auch wenn ich als Jugendlicher nie bewusst darüber nachgedacht habe. Aber so soll es ja sein, ein Selbstverständnis. Basketball wird spätestens seit dem Dream-Team bei den Olympischen Spielen 1992 überall auf der Welt gespielt, eine Weltsprache im Sport. Da gibt es dann auch zwangsläufig keine Grenzen in den Köpfen. Wenn ich Menschen mit einem Basketball sehe, gehe ich auf sie zu und auch anders herum erlebe ich das. Beides passt für mich daher sehr gut zusammen.

 

Wie weit ist der Basketballsport allgemein im Bereich der Integration?

Povey: Wir werden besser, aber sind noch nicht da, wo wir hin wollen bzw. müssen. Die Selbstverständlichkeit ist im Leistungsbereich bereits seit Langem gegeben. Viele Sportlerinnen und Sportler  in höheren Ligen kommen aus allen möglichen Ländern der Welt. In der Nationalmannschaft haben Spieler mit Migrationshintergrund eine lange Tradition. Immer wieder wurden Halbamerikaner aus der NBA mit einem Spielerpass ausgestattet und auch Demond Green, Robert Garrett und Marvin Willoughby, die mit Dirk Nowitzki zusammen spielten, haben einen Migrationshintergrund. Ein aktuelles Beispiel ist Dennis Schröder, der Sohn einer Gambischen Mutter ist. Im Breitensport haben wir noch einiges zu tun. Hier gib es punktuelle Erfolge, die meiner Meinung nach etwas mehr strukturellen Hintergrund benötigen, um einen permanenten Prozess und damit Nachhaltigkeit zu schaffen.

Traupe: Wie schon erwähnt, glaube ich, dass Integration im Basketball grundsätzlich tief verwurzelt ist. Dennoch glaube ich, dass wir ein wenig auf einer Insel der Glückseligkeit leben und Integration bewusster in den Mittelpunkt rücken müssen. Gerade unter Berücksichtigung von aktuellen Tendenzen in der Gesellschaft. Seit 2016 haben wir die Integrationsarbeit bewusst aufgenommen, ein Ressort gegründet und einige Projekte ins Leben gerufen. Für mich gehört aber auch dazu, sich gegen Rassismus zu positionieren. In unserem Online-Angebot, dem NBV-YouthSummit, haben wir dies im April mit drei Interviews getan.

 

 

 

Warum engagiert sich der NBV so intensiv für das Thema Integration?

Povey: Gesellschaftlich-soziales Engagement wird immer wichtiger, das zeigt sich zurzeit in dieser schwierigen Lage. Aber auch drüber hinaus wird dies, z.B. beim Thema Klimawandel, eine wichtige Rolle spielen. Solidarität, gegenseitige Rücksicht und damit Respekt werden gebraucht um diese sehr schwierige Hürde zu meistern. Wir freuen uns auf Herausforderungen und nehmen sie unter anderem auch mit regelmäßigen Teilnahmen an Vorträgen, Dialog-Foren, Workshops und Treffen von „Osnabrück alternativ“ gerne an.

Traupe: Wie Dirk bereits gesagt hat, ist soziales Engagement wichtig. Als Landesfachverband ist es unsere Aufgabe gesellschaftliche Themen aufzugreifen und unseren Mitgliedsvereinen und allen Basketballinteressierten zugänglich zu machen. Die vielfältigen Maßnahmen des LSB helfen den Vereinen sich neuen Mitgliederpotentialen zu öffnen und mit passenden Angeboten Bedarfe abzudecken. In meiner Zeit bei ALBA Berlin habe ich so viele Mädchen mit Kopftuch und Leggings Basketball spielen sehen, wie noch nie zuvor. Es gibt also immer Wege, die Teilhabe am Sport und Spielbetrieb zu verbessern.

 

Welche Ideen und Projekte hat der NBV bereits umgesetzt?

Traupe: Unser bisher größte Projekt überhaupt im NBV ist die Maßnahme: „UnserSpiel verbindet! – Grundschulliga für Niedersachsen“. Die Umsetzung fand in ausgewählten Standorten mit hohem Migrationsanteil statt. Ziel des Projekts war die Etablierung einer Basketball-AG an mehreren Grundschulen zur Durchführung einer Grundschulliga. Durch das Medium Basketball kommen Kinder verschiedenster Herkunft  zusammen, trainieren miteinander  und spielen Turniere. Sie verlieren und gewinnen gemeinsam.

Povey: Ein weiteres Projekt ist seit dem letzten Jahr der Einsatz des LSB-SportMobils  bei unterschiedlichsten Veranstaltungen. Hier werden alle Menschen, egal welcher Herkunft, Hautfarbe, Religion und Abstammung und Alter mit kleinen Geräten und Spielen zur Bewegung animiert. Für die Einsätze konnte ein Geflüchteter aus Syrien als wichtiger Helfer gewonnen werden, der teilweise die Sprache der Zielgruppe spricht.

Hinzu kommen die Förderberatung,  die einen stetigen Baustein im Vereinsservice darstellt,  und die Vermittlung von verschiedenen Menschen zu Sportarten, Vereinen oder Qualifikationen. Ein Geflüchteter hat zum Beispiel einen Trainerschein absolviert, ein anderer ein BFD-Welcome in einem Osnabrücker Großverein. Weitere Sportlerinnen und Sportler wurden fachverbandsübergreifend zum Fußball, zur Leichtathletik, zum Laufsport, zum  Boxen oder in den Bereich Gymnastik/Fitness vermittelt. Teilweise ist das auch mit einer Unterstützung im Alltag verbunden, die zum Beispiel  die Wohnungs- und Jobsuche, eine Kontoeröffnung oder die Begleitung zu Ämtern und zur Flüchtlingshilfe umfasst. Das ist sehr wichtige Sozialarbeit an der Basis.

 

Gab es Schwierigkeiten bei der Umsetzung  der Projekte?

Povey: Sehr wenige. Es gibt wenige Vorgaben vom Fachverband und sehr viel Unterstützung. Es herrscht viel Freiraum, um Ideen zu entwickeln und auch frei umzusetzen. Auch bei unterschiedlichen Meinungen gibt es stets einen gemeinsamen Weg. Manchmal gab und gibt es sprachliche Probleme. aber die lösen wir auch. Wenn man häufiger mit Behörden zu tun hat, muss man sich auch an deren Arbeitsweisen gewöhnen, das ist manchmal etwas mühselig.

Traupe: Bei unserer Grundschulliga  hat es lange gedauert, bis überall das gleiche Verständnis vorhanden war. Es sollten am Ende alle Kinder aus allen Schulen für den Sport im Verein gewonnen werden. Mancherorts wollten sich die Vereine nur auf die Talente stürzen. Der Basketball in Niedersachsen hat aber den Bedarf, möglichst alle Spielerinnen und Spieler aus Grundschulen in die Vereine zu integrieren. Sonst fehlt irgendwann die Masse, die im Seniorenspielbetrieb das System trägt.

 

Wie wurden die Angebote angenommen?

Povey: Die Resonanz ist stets gut. Sportlerinnen und Sportler aus der Zielgruppe, die ich zu einem geeigneten Sportangebot vermittelt habe und teilweise noch über Hilfsorganisationen mit Equipment ausgestattet habe, sind überglücklich und äußerst dankbar. Auch die genannte Unterstützung für alltägliche Dinge wird sehr gerne in Anspruch genommen. Die Anfragen für das Sportmobil laufen sehr gut, da bin ich auch äußerst zufrieden. Was die Anfragen zu Förderungen im Bereich Integration betrifft, gibt es noch Luft nach oben.

Traupe: Das Interesse an einer Grundschulliga ist stetig zunehmend gewesen. Durch die Corona-Pandemie ist das Projekt etwas zum Stehen gekommen ist.

 

Sind weitere Projekte sind in Planung?

Traupe: Momentan planen wir keine neuen Projekte im Bereich der Integration. Das Sportmobil ist im Grund noch recht neu. Viel wichtiger finde ich es, Geschaffenes zu verstetigen und zu etablieren. Dirk kümmert sich momentan darum, Mitstreiter für das Ressort Integration zu finden.

 

Wie kann man sich dort engagieren?

Povey: Wir suchen Teamer für die Einsatze mit dem Sportmobil, die bei Aktionen und Veranstaltungen von Vereinen helfen und Spaß an Spiel, Sport und Bewegung, Vor- und Mitmachen haben. Außerdem hätte ich gerne noch einen ehrenamtlichen Kollegen, der den Bereich Ostfriesland oder Lüneburg abdeckt, dort jeweils als Multiplikator wirkt und selbständig ein wenig Öffentlichkeitsarbeit machen möchte. Wer Lust hat, kann sich gerne beim NBV melden.

 

Was wünscht ihr euch für die Zukunft?

Povey: Mein Ziel ist es, dass in jedem Ressort und im Präsidium ein Mensch mit Migrationshintergrund mitarbeitet. Und allgemein sind wir inzwischen vielleicht soweit, über professionelles Qualitätsmanagement nachzudenken: Wie kann man wichtige Prozesse und Abläufe visualisieren? Wie greifen sie ineinander? Wo  sind die Schnittstellen? Wo können wir etwas optimieren, um unsere Mitglieder und Partner noch besser zufrieden zu stellen?

Traupe: Wenn es nach mir geht, ist Integration im Grunde gar nicht notwendig, sondern ein Selbstverständnis. Ich möchte jedes Kind und jeden Erwachsenen für Basketball begeistern. Da unterscheide ich nicht nach Pass, Hautfarbe oder anderen Kriterien. Wir haben im Basketball in Niedersachsen unglaublich viele tolle Überzeugungstäter als Trainerinnen und Trainer oder in anderen Funktionen in den Hallen stehen. Ich weiß aber auch, dass wir davon mehr benötigen. Aus diesem Grund werden gesellschaftsrelevante Themen wie die Integration auch mehr in die Trainerausbildung aufgenommen.

 

 

Das Interview findet ihr auch im Newletter des LSB auf den Seiten 16-18:

https://www.lsb-niedersachsen.de/fileadmin/daten/dokumente/lsb-magazin/2020/LSB-Magazin_06_2020_online.pdf

 

und auf der Seite des DOSB:

: https://integration.dosb.de/index.php?id=1036&no_cache=1&tx_news_pi1%5Bnews_preview%5D=255096&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail

Hannover, 12.5.2020

Fördermöglichkeiten im Bereich Integration Teil 6

Projekte 

  

Komplexe, umfangreiche Vorhaben können als Projekte finanziell gefördert werden, wenn sie unter anderem vernetzt und nachhaltig angelegt sind. Die maximale Laufzeit beträgt 3 Jahre. Die Fördersumme darf 80% der förderfähigen Gesamtausgaben nicht übersteigen. 

 

Ansprechpartner:  

Dirk Povey - mail: povey@nbv-basketball.de - Tel.: 0176 / 45801715

Osnabrück, 11.5.2020

Interviewreihe "GEGEN Rechts!" - Heute: Theresia Heuva

Hallo Theresia, wie geht es Dir? 

Trotz der derzeitigen Lage bin ich gesund und mir geht es gut, danke der Nachfrage. Ich habe gerade sehr viel zu tun, weil ich neben meiner Arbeit auf Wohnungssuche bin. 

 

Stell´ Dich doch bitte einmal kurz vor und sag´ uns, wie Du nach Deutschland gekommen bist. 

Ich bin Theresia, 41 Jahre alt und komme aus der Caprivi-Region in Namibia. Ende der 90er Jahre begannen dort blutige Unruhen. Viele meiner Freunde und Nachbarn flohen damals ins benachbarte Botswana. Auch ich schloss mich irgendwann an, als es nicht mehr auszuhalten war. Allerdings wurden wir nach einiger Zeit von der Regierung Botswanas erst nur aufgefordert zurück zu kehren und dann zu unerwünschten Ausländern erklärt und uns wurde die Abschiebung angekündigt. Im Fall einer Rückkehr in die Caprivi-Region drohten mir erneut Verfolgung und Menschenrechtsverletzungen, auch wenn die Regierung Namibias die Sicherheit garantiert hatte. Das sah auch Amnesty International (AI) so. Eine Separatistenbewegung hatte in der Caprivi-Region Aufwind bekommen. Der schmale Streifen im Nordosten gehörte zu den ärmsten Gegenden im Land und viele Einwohner fühlten sich von der Zentralregierung im Stich gelassen. 

Also entschied ich mich nach Deutschland zu kommen und habe hier einen Antrag auf Asyl gestellt. Ich wurde nach Osnabrück verteilt und mein Antrag wurde glücklicherweise positiv beschieden. 

 

Was machst Du zurzeit? 

Ich besuche fleißig Deutschkurse. Erst im Erich-Maria-Remarque-Haus (EMR / Flüchtlingsunterkunft in Osnabrück) und jetzt bei der Volkshochschule und lerne neben meiner Arbeit. Ich habe eine Halbtags-Stelle als Hauswirtschafterin und Pflegehelferin im AltenpflegeheimKatharina-von Bora-Haus der Diakonie Osnabrück. Zurzeit bin ich allerdings parallel noch auf Wohnungssuche, weil meine jetzige Bleibe nur eine Übergangslösung ist. 

 

Wie bist Du zu diesem Job gekommen? 

In der Landesaufnahmeeinrichtunghabe ich lange Zeit mit Dirk gemeinsam im Fitnessraum trainiert. Wir haben uns schnell gut verstanden, weil er sehr offen ist und ich immer sehr interessiert bin. Über meine Lehrer und die Diakonie bekam ich Chance auf ein Praktikum im besagten Pflegeheim. Ich war sehr unsicher, ob ich das hin bekomme - auch und gerade sprachlich.Dirk hat mich sehr bestärkt diese Möglichkeit anzunehmen und mich motiviert. Er sagte mir immer: "Du schaffst das!" 

Was soll ich sagen? Er hatte Recht! Außerdem hat Dirk mich unterstützt, eine Wohnung zu finden und ein Konto zu eröffnen. Das war eine sehr große Hilfe, worüber ich sehr glücklich und dankbar bin. 

 

Treibst Du aktiv Sport? Wenn ja, welche Sportarten sind dabei? 

Da ich nicht sehr mobil bin und auf der Suche nach einem Fitnessstudio in der Nähe war, ist Dirk zum SSC Dodesheide gegangen, hat dort für mich Fitness- und Gymnastikkurse angefragt und mir Infomaterial zur Verfügung gestellt. "Hingehen musst Du alleine", hat er dann gesagt. Auch hier hat er mich sehr motoviert und irgendwann bin ich halt hin. Das war sehr seltsam am Anfang, weil ich unsicher war. Aber alle haben mir geholfen, jetzt ist es toll und macht Spaß. Außerdem habe ich dort eine Freundin gefunden, diemich ebenfalls unterstützt. Sie hilft mir bei der Wohnungssuche. 

 

Fühlst Du Dich integriert in Osnabrück bzw. Deutschland? 

Ja, doch. Mittlerweile fühle ich mich etwas angekommen. Ich wohne selbständig, kaufe für mich ein und koche mir mein Essen. Ich habe eine Arbeit, die mich zum einen sehr zufrieden stellt und darüber hinaus sehr hilfreich für die Gesellschaft ist. Das ist wichtig für mich! Außerdem kann ich mich in meiner Freizeit sinnvoll beschäftigen, mit Deutschkursen - ich habe gerade ein sehr gutes Zeugnis bekommen - und Sport. Ob ich zufrieden bin? Wenn ich eine neue Wohnung gefunden habe, was mir zusammen mit meiner tollen Unterstützung sicherlich gelingen wird, ja!

 

Vielen Dank für Deine Zeit und das tolle Interview! 

Sehr gerne, ich bedanke mich ebenfalls. 

 

NBV - Povey                 Das Interview wurde aus dem Englischen übersetzt.

Hannover, 5.5.2020

Fördermöglichkeiten im Bereich Integration Teil 5

Sonstige Einzelmaßnahmen 

  

Vielfältige weitere Initiativen, die sich an den Zielen der Richtlinie ausrichten, sich aber nicht den anderen Kategorien zuordnen lassen, können als sonstige Einzelmaßnahmen unterstützt werden. Die Fördersumme kann bei einer maximalen Laufzeit von 2 Jahren bis zu 3.000, - € betragen. 

 

Ansprechpartner:  

Dirk Povey - mail: povey@nbv-basketball.de - Tel.: 0176 / 45801715 


Osnabrück, 30.4.2020

Interviewreihe "GEGEN Rechts!" - Heute: Akram Safar

Hallo Akram, wie geht es Dir? 

Trotz der derzeitigen Lage bin ich gesund und mir geht es gut, danke der Nachfrage. Ich wünsche allen anderen Menschen, dass sie bitte gesund bleiben und ihr Leben, trotz der Krise, gut und positiv gestalten können. 

 

Stell´ Dich doch bitte einmal kurz vor und sag´ uns, wie Du nach Deutschland gekommen bist. 

Ich bin Akram, 30 Jahre alt und komme aus Damaskus, Syrien. Dort ist bis heute Krieg und im Jahr 2008 bin ich in die Vereinigten Arabischen Emirate, nach Dubai, gegangen. 2018 habe ich Dubai verlassen, weil es für mich rechtlich nicht möglich war dort Staatsbürger zu werden. Wenn man dort seine Arbeitsstelle verliert, hat man nur sehr kleine Chancen innerhalb der nächsten zwei Monate einen neuen Job zu finden, was Voraussetzung für einen Aufenthalt ist. Die Konsequenz ist die Ausweisung und außerdem habe ich mich dort nie zuhause fühlen können. Daraufhin entschied ich mich, nach Europa zu kommen und bei null neu anzufangen. Ohne Probleme zur Ruhe zu kommen. Erst kam ich nach Mailand, allerdings war mein Ziel Schweden, weil mein älterer Bruder dort seit 2015 lebte. Er konnte mir eine Unterkunft bieten und mich in Allem ein wenig anleiten: Umgang und Leben in Europa. Außerdem konnten wir endlich wieder ein wenig zusammen sein, immerhin hatten wir uns seit 2009 nicht mehr gesehen. 

Nachdem ich im April 2018 in Italien angekommen war, bin ich also sofort weiter nach Schweden und habe dort meinen Antrag auf Asyl gestellt. Nach nur sieben Monaten wurde ich allerdings wieder abgeschoben, da ich ja über Italien in die EU eingereist war. Also wurde ich zurück nach Italien geschickt und da die Flughafenpolizei nicht besonders freundlich war und kein Vertrauen hatte, musste ich einen Tag in der Zelle verbringen. Am nächsten Tag bekam ich eine Karte mit zugewiesenen Unterkünften mit der Bitte, mir selbst eine Bleibe zu suchen. Als ich meine erste Wahl erreichte, war diese geschlossen. Also fuhr ich nach Bergamo, weiter südlich. Da ich dort auch kein Flüchtlingsheim fand, blieb ich im Hotel. Daraufhin suchte ich erneut die Polizei auf und traf auf einen freundlichen Beamten, der mich an ein Immigrationszentrum mit Sozialarbeitern verwies. Die wiederum waren nicht sehr nett und gaben mir einen Termin erst in der übernächsten Woche. Mit nur 300 $ in der Tasche und keiner Unterkunft, rief ich meinen Cousin in Deutschland an. Der riet mir hier her zu kommen und es hier mit dem Asylverfahren erneut zu versuchen. Ich nahm den Zug von Mailand nach Stuttgart mit der Angst, dass mich die Polizei im Zug kontrollieren und mich wieder zurück nach Italien schicken könnte. Dank Gott schaffte ich es nach Stadthagen. Nach ein paar Tagen ging ich zur Polizeistation in Hannover, die mich nach Fallingbostel ins Erstaufnahmelager schickte. Nach drei Monaten wurde ich dann nach Osnabrück umverteilt. 

 

Was machst Du zurzeit? 

Ich habe verschiedene Tätigkeiten und Aufgaben, zumeist in der Medienbrache. Ich hatte meine eigene Medienagentur in Dubai als selbständiger Unternehmer - DV Plus Agency. Events, Casting und Medienproduktionen habe ich die Erstellung von Filmen und Fotos angeboten sowie alles drumherum koordiniert und organisiert. Das versuche ich weitgehend aufrecht zu erhalten, da es meine Leidenschaft ist. Es geht nicht nur um das Einfangen eines Augenblicks bzw. die Darstellung eines Rahmens - es ist sehr viel mehr damit verbunden. Als Fotograph bin ich verantwortlich für jedes Foto und Video, das ich erstelle. Da steht dann auch jedes Mal ein kleines Konzept und mein Anspruch an die Qualität dahinter. Ich habe ein Verständnis für die Darstellung, Farben und die Bedeutung für den Betrachter. In diesem wichtigen Bereich absolviere ich Weiterbildungen, z.Zt. online.  

Zusätzlich arbeite ich auf Honorarbasis als Teamer / Helfer, Fotograph und Übersetzer bei Einsätzen mit dem NBV-Sportmobil. 

 

Wie bist Du zu diesem Job gekommen? 

In der Landesaufnahmeeinrichtung, dem Flüchtlingsheim Erich-Maria-Remarque-Haus in Osnabrück, habe ich lange Zeit mit Dirk gemeinsam im Fitnessraum trainiert. Wir haben uns schnell gut verstanden, weil er sehr offen ist und ich immer sehr interessiert bin. Erst war die Idee, ich könnte ein BFD-Welcome bei einem Osnabrücker Sportverein absolvieren. Allerdings war ich dazu leider schon zu alt. Als Dirk das Projekt mit dem Sportmobil begann, suchte er nach geeigneten Helfern und Teamern. Dazu kam, dass bei den ersten Einsätzen ein Fotograph mit dabei sein sollte, um die Aktionen bei den Veranstaltern professionell einzufangen. Daher sprach er mich an. Da ich auch noch viele Sprachen von Teilnehmern aus der Zielgruppe spreche und gut mit Kindern umgehen kann, bin ich dieses Jahr auch wieder sehr gerne mit dabei. 

 

Treibst Du aktiv Sport? Wenn ja, welche Sportarten sind dabei? 

Seit ich ein kleiner Junge war, habe ich die Leidenschaft für den Sport. Ich habe Mixed Martial Arts (MMA) aktiv betrieben und bis jetzt trainiere ich so gut wie jeden Tag. Ich laufe / jogge, mache Thai Boxing, Fitness und Crossfit. 

 

Fühlst Du Dich integriert in Osnabrück bzw. Deutschland? 

Ich fühle mich in ganz Europa integriert, nicht nur in Deutschland. Vielen Dank an meinen Vater, der mich gelehrt hat, alle Menschen gleich anzunehmen und stets zu versuchen, sich in eine Gesellschaft einzubinden und anzupassen. Wenn ich irgendwo hinkomme, habe ich stets keine Probleme mit niemandem. Ich schätze mich als einigermaßen smarte Person ein, wie man im englischen zu sagen pflegt. Schlaue Personen fügen sich in Gesellschaften ein, schauen sich an, wie man sich wo zu verhalten hat und passen sich entsprechend an. Immer im Rahmen der eigenen Möglichkeiten und ohne die eigene Identität aufzugeben. 

 

Vielen Dank für Deine Zeit und das tolle Interview! 

Sehr gerne, ich bedanke mich ebenfalls. 

 

NBV - Povey      Das Interview wurde aus dem Englischen übersetzt.

Hannover, 22.4.2020

Arbeitstreffen zwischen LandesSportBund und NBV per Telefonkonferenz

Aufgrund der aktuellen Lage fand letzte Woche ein weiteres NBV - LSB Arbeitstreffen, dieses Mal als Telefonkonferenz, statt. Dirk, vom Ressort Integration, und Danny als Geschäftsführer sowie Johannes (Ressort Bildung) und Johann (Ehrenamtlicher Unterstützer im Ressort Integration) trafen dabei Stefanie Kosik, Referentin im Bundesprogramm Integration und Robert Gräfe, Leiter des Programms beim LSB. Der etwas ungewohnte Rahmen der Besprechung per Telefon brauchte etwas Eingewöhnung. Allerdings stellte sich diese sehr schnell ein und ein sehr zielführendes Gespräch war das Ergebnis. 

 

Nachdem sich die neuen Kollegen Johannes und Johann beim Sportbund vorstellten, waren der allgemeine Stand der Dinge im Ressort Integration sowie die aktuelle Lage und die Auswirkungen auf die Zukunft wichtige Themen. 

 

Das Ressort Bildung hat das Online-Summit "Knowledge in Sports" und ein kostenloses Youth-Summit unter der Federführung von Johannes auf den Weg gebracht. Bei letzterem sind auch noch Ideen in der Entwicklung und können einfließen. 

 

Absprachen zur Erstellung und Veröffentlichung von Interviews wurden getroffen und bereits ein Ausblick ins Jahr 2021 gegeben.

Hannover, 21.4.2020

Fördermöglichkeiten im Bereich Integration Teil 4

Aus-, Fort- und Weiterbildungen  

 

Die Ausrichtung von Maßnahmen der Aus-, Fort- und Weiterbildung (z.B. ÜL-C-Ausbildungen) kann mit bis zu 10.000,- € bezuschusst werden, wenn sie speziell auf die Bedürfnisse der Zielgruppen aus-gerichtet ist. Teilnahmebeiträge dürfen dann nicht erhoben werden.  

Einen besonderen Schwerpunkt bilden Fortbildungen zum Thema „Sprache lernen in Bewegung“ im KiTa und Grundschulbereich und die Fortbildung „Fit für die Vielfalt“  

 

Ansprechpartner:  

Dirk Povey - mail: povey@nbv-basketball.de - Tel.: 0176 / 45801715

Osnabrück, 7.4.2020

Interviewreihe "GEGEN Rechts!" - Heute: Thierry Kengne - TuS Pewsum

Hallo Thierry, wie geht es Dir? 

Danke der Nachfrage, mir geht es gut. 

 

Stell´ Dich doch bitte einmal kurz vor und sag´ uns, wie Du nach Deutschland gekommen bist. 

Mein Name ist Thierry Kengne, ich komme aus Kamerun, ein schönes Land in Zentralafrika. Meine Stadt Douala, wo ich groß geworden bin, liegt direkt an der Küste des atlantischen Ozeans. Meine Eltern sind nach Deutschland umgezogen als ich noch ein Kind war, aber ich hatte trotzdem eine sehr gute Gesellschaft, da ich mit meinen Cousins, Onkel und Tante zusammengewohnt habe. Natürlich hatte ich die Möglichkeit, zu meinen Eltern nach Deutschland zu fliegen, aber ich wollte erstmal mein Abitur abschließen. Sobald ich dieses Ziel erreicht habe, bin ich nach Deutschland geflogen. 

 

Was machst Du zurzeit? 

Ich lebe jetzt schon seit fast 3 Jahren in Deutschland und studiere Maschinenbau seit 5 Semestern an der Hochschule Emden/Leer. 

 

Wie bist Du zum TuS Pewsum gekommen? 

Basketball habe ich in Kamerun auch oft gespielt und ich wollte dann hier in Deutschland meine Fähigkeiten verbessern. Deswegen habe ich nach dem besten Verein meiner Umgebung gesucht. Laut meiner Recherchen war TuS Pewsum der Spitzenreiter. Ich habe dann den Coach getroffen und wurde von ihm zu einer Trainingsprobe eingeladen. Die Trainingsprobe ist super gelaufen und die gute Atmosphäre zwischen den einzelnen Spielern und dem Coach hat mich wirklich begeistert. Es war mir danach schon klar, dass ich den Verein gefunden habe, wonach ich lange gesucht habe. 

 

Fühlst Du Dich integriert in Osnabrück bzw. Deutschland? 

Ja, in gewissem Maße schon. Sicherlich fehlen mir hier und da einige Erfahrungen, die man nur gewinnen kann, wenn man schon immer in diesem Land lebt. Allerdings engagiere ich mich, um dieses Wissen und diese Praxis ebenfalls zu haben und die Leute im und um den Verein unterstützen mich dabei sehr gut. 

 

Vielen Dank für Deine Zeit und das tolle Interview! 

Sehr gerne, ich bedanke mich ebenfalls. 

NBV - Povey 

Hannover, 6.4.2020

Fördermöglichkeiten im Bereich Integration Teil 3

Kompetenzförderung und Qualifizierung

 

Bildungsangebote zur Förderung der interkulturellen und sozialen Kompetenz werden ebenso bezuschusst wie die Teilnahme von Einzelpersonen aus den Zielgruppen an Bildungsangeboten und Maßnahmen der Aus-, Fort- und Weiterbildung. Traineraus- und -fortbildungen für Teilnehmer mit Migrationshintergrund und die Qualifikation "Fit für die Vielfalt" sind hier Beispiele.
Die maximale Förderhöhe liegt bei
1.000, - €.  

 

Ansprechpartner:  

Dirk Povey - mail: povey@nbv-basketball.de - Tel.: 0176 / 45801715

Osnabrück, 30.3.2020

Interviewreihe "GEGEN Rechts!" - Heute "Angelo" - Potur Dak Zhiel Teny

In unserer Interviewreihe "GEGEN Rechts!" lernt ihr fünf Personen kennen, die mit Dirk (Ressort Integration) über ihren Weg nach Deutschland gesprochen haben. Sie sind Beispiele erfolgreicher Integration von Menschen mit Migrationshintergrund im NBV. Los geht es heute mit "Angelo".

 

Da ihn sein Geburtsname mit den drei Vornamen immer wieder vor Schwierigkeiten und Missverständnisse gestellt hatte und er den Namen während seines kurzen Aufenthalts in Italien schön fand, nannte er sich kurzerhand um: Angelo. 

 

Hallo Angelo, wie geht es Dir? 

Mir geht es gut, danke der Nachfrage 

 

Stell´ Dich doch bitte einmal kurz vor und sag´ uns, wie Du nach Deutschland gekommen bist. 

Ich bin Angelo, 28 Jahre alt und komme aus dem Südsudan. Dort fand bis 2018 der Bürgerkrieg, infolge dessen unser Haus und das Dorf, in dem wir lebten, zerstört worden ist. Daraufhin bin ich Ende 2017 zu Fuß über den Sudan nach Ägypten geflohen. Dann bin ich mit dem Boot nach Italien und mit dem Zug nach Hamburg gekommen, wo ich kurze Zeit bei meinem Cousin gewohnt habe. Anschließend bin ich nach Osnabrück gekommen, wo ich zuerst im Flüchtlingsheim gewohnt habe und nun in einem Zimmer in einer WG-Wohnung lebe. 

 

Was machst Du zurzeit? 

Ich arbeite bei der Möwe, einer gemeinnützigen Organisation in Osnabrück, die Umzüge organisiert und durchführt sowie Gartenarbeiten anbietet. In der wärmeren Jahreszeit arbeite ich als Gartenhilfe, aktuell allerdings als Umzugshilfe und im Lager. Außerdem besuche ich Kurse zur politischen Bildung und Deutsch für Ausländer an der VHS. Darüber hinaus helfe ich beim Auf- und Abbau der Zuschauerränge und Werbung für die Spiele der GiroLive Panthers in der 1. und 2. Basketballbundesliga.

 

Wie bist Du zu diesen Jobs gekommen? 

Dirk hatte mich zum Basketball beim OSC eingeladen, wo ich herzlich und toll aufgenommen worden bin. Als er und der Verein mir das Angebot machten ein BFD-Welcome zu absolvieren, habe ich sofort zugesagt. Die Tätigkeit bei der Möwe, die ich mir davor selbständig gesucht hatte, habe ich für diese Zeit ruhen lassen und wertvolle Erfahrungen als Jungendtrainer und Küchenhilfe im Sportverein gesammelt. Dirk hat mich bei der Organisation der begleitenden Seminare sehr geholfen und mir einen Trainerschein über den NBV ermöglicht. Außerdem hat er mich bei der Planung und Umsetzung meines BFD-Projektes, der Abnahme des Basketball-Spielabzeichens, sehr unterstützt. Als das Einsatzjahr zuEnde ging, hat er mich motiviert erneut bei der Möwe anzufragen, was auch geklappt hat. 

 

Spielst Du immer noch Basketball beim Osnabrücker Sportclub? 

Während meiner Trainerausbildung habe ich meine neuen Sportkameraden vom VfR Voxtrup kennengelernt und als sich unsere Mannschaft beim OSC in der Auflösung befand, hat Dirk mich ermutigt beim VfR, zu dem er sehr gute Kontakte hat, einmal reinzuschnuppern. Auch hier bin ich toll aufgenommen worden - Training und Spiel machen mir viel Spaß! 

 

Fühlst Du Dich integriert in Osnabrück bzw. Deutschland? 

Ja, ich bin ganz zufrieden. Ich lebe in einer WG-Wohnung im Zentrum, bei deren Suche mich Dirk sehr unterstützt und beim Umzug dorthin sehr geholfen hat. Ich habe eine sinnvolle Arbeit, engagiere mich ehrenamtlich im Sportverein und lerne Deutsch sowie viele mir wichtige Dinge über meine neue Heimat. Außerdem kann ich in meiner Freizeit Sport treiben, nämlich Basketball spielen und Laufen. 

 

Vielen Dank für Deine Zeit und das tolle Interview! 

Sehr gerne, ich bedanke mich ebenfalls. 

 

NBV - Povey Das Interview wurde aus dem Englischen übersetzt.

Hannover, 26.3.2020

Fördermöglichkeiten im Bereich Integration Teil 2

Besondere Veranstaltungen  

 

Veranstaltungen wie Tage der offenen Tür oder Strategieworkshops, in deren Mittelpunkt das Themenfeld „Integration, Sport und Soziale Arbeit, Soziales“ steht und die damit ebenfalls die kulturelle Integration in die Gesellschaft fördern, können mit bis zu 1.000,- € bezuschusst werden.

Wenn Ihr mehr darüber erfahren wollt, sprecht unseren Integrationsbeauftragten Dirk an oder schreibt ihm eine E-Mail. Seine Kontaktdaten findet ihr oben.

Hannover, 2.3.2020

Info-Reihe zu Fördermöglichkeiten im Bereich Integration für Mitgliedsvereine des NBV

Die Integration von Flüchtlingen, Migranten und sozial Benachteiligten in unsere Gesellschaft ist eine aktuelle und besondere Herausforderung, die der NBV sehr unterstützt und fördert. In den folgenden Wochen möchte das Ressort Integration interessierten Mitgliedsvereinen ausgewählte Fördermöglichkeiten im Bereich Integration seitens des LandesSportBundes Niedersachsen vorstellen.

 

Teil1: Zielgruppenspezifische Angebote

 

 

Sportangebote, die sich an den speziellen Bedürfnissen und Voraussetzungen der jeweiligen Zielgruppe vor Ort ausrichten, können pauschal mit bis zu 1.000€ für die ersten 12 Monate und bei erneuter Antragstellung mit 600€ für die zweiten 12 Monate bezuschusst werden. Anschließend sollten sie als reguläres Vereinsangebot weitergeführt werden. Als Beispiel können hier zielgruppenspezifische Schwimmkurse genannt werden. Zielgruppenspezifische Angebote eignen sich auch sehr gut für einzelne Sparten des Vereins. Erfolgreiche Vermittlungen durch das Ressort Integration können hier beispielhaft für die Sportarten Fußball, Judo, Kickboxen, Basketball und ein allgemein übergeordnetes Sportangebot mit dem Einsatz eines Übungsleiters mit Migrationshintergrund genannt werden. Die Vergütung der Übungsleiter sind übrigens ein Verwendungsbeispiel für die Unterstützung. Weitere sind Equipment und / oder Sportkleidung.

 

Ansprechpartner: Dirk Povey - mail: povey@nbv-basketball.de - Tel.: 0176 / 45801715

Hannover, 2.3.2020

Serviceangebot Ressort Integration

Hallo liebe Verbandsmitglieder!

 

Durch unsere weitreichende Vernetzung und Zusammenarbeit mit Vereinen, Sportverbänden und Organisationen zur Förderung der Integration bieten wir Euch weiterhin an, uns zu Vereinsberatung, Fördermöglichkeiten und Antragstellung für integrative Sportgruppen anzusprechen. Das betrifft ebenfalls die Vermittlung von Menschen mit Migrationshintergrund und sozial Benachteiligte zum Basketball und andere Sportarten. Darüber hinaus unterstützen wir bei der Planung und Durchführung von Basketballaktionen mit integrativem Charakter. Außerdem fördern wir den engagierten Nachwuchs und die Heranführung an Ehrenämter sowie die aktive Teilnahme an gesellschaftlichen Aktivitäten.

 

Hier einige geplante Termine mit Infos zu Fördermöglichkeiten und der Qualifikation "Fit für die Vielfalt":

 

26. März: Spielabzeichen Basketball beim SC Löchow

22. Mai: Sporttag beim VfL Uetze mit dem SportMobil

06. Juni: Familiennachmittag beim Hagener SV mit dem SportMobil

13. Juni: Kicken gegen Vorurteile + 3x3-Turnier in Hannover

21. Juni: Sportkirchentag in Nordhorn mit dem Sportmobil

27. Juni: GoSports-Tour beim TV Georgsmarienhütte

 

Als Start in eine Servicereihe von Infos zu Fördermöglichkeiten im Bereich Integration, lest ihr im nächsten Artikel als erstes "Zielgruppenspezifisches Angebot"

 

Bei Fragen oder Anregungen könnt ihr euch auch gerne melden:

 

Dirk Povey -Ressort Integration-        povey@nbv-basketball.de 0176-45801715

Osnabrück, 19.2.2020

Ressort Integration stellt sich den wachsenden sozialen Herausforderungen

Die Idee dabei ist, in die Lage versetzt zu werden, Geschehnisse zu reflektieren und zu kritisieren. Das Ergebnis dieser Auseinandersetzung soll als Denkanstoß zurück in die Öffentlichkeit gegeben werden.

 

Um sich einen Überblick der verschiedenen Sichtweisen und Ansätzen zu verschaffen wird Dirk in der Zukunft regelmäßig an Vorträgen, Dialog-Foren, Workshops und Treffen von "Osnabrück alternativ" teilnehmen. Es handelt sich dabei um die Osnabrücker Bildungslandschaft für nachhaltige Entwicklung und dem Netzwerk Klimabildung. Darüber hinaus werden in diesem Zusammenschluss Zeichen gegen Ausgrenzung, Fremdenhass und "gegen Rechts" gesetzt. Hier wird der Bogen auf den Bezug zur Integration von Menschen mit Migrationshintergrund in und durch Sport gespannt.

 

Die erste Veranstaltung, zu der Dirk eingeladen wurde, fand nun in der Osnabrücker Universität statt. Dort referierte Prof. Prof. Dr. Susanne Menzel-Riedl vom Fachbereich Biologie / Chemie zum Thema "Umweltschutzbereitschaft junger Menschen – was wissen wir aus der umweltpsychologischen Forschung?". Der Vortrag beschäftigte sich mit dem Beitrag der biologiededaktischen Forschung zum umweltbezogenen Verhalten junger Menschen. Dirk fühlte sich zurückversetzt in seine Ausbildung zum Umweltschutzverfahrenstechniker, die er vor seiner Arbeit als Qualitätsmanagement-Beauftragter und selbständiger Unternehmensberater genossen hatte.

 

Die Besuche dieser Veranstaltungen nutzt Dirk zum einen zur weiteren Netzwerkbildung im gesellschaftlich-sozial verantwortlichen Rahmen und zur Information allerdings auch zur eigenen persönlichen Weiterbildung im Sinne eines lebenslangen Lernens.

Osnabrück, 14.2.2020

Spiel und Spaß mit dem SportMobil

Der NBV bietet in Kooperation mit dem LandesSportBund Niedersachsen (LSB) den Einsatz des SportMobils an. Dabei handelt es sich um allgemein übergreifendene Angebote an Sport-, Spiel- und Bewegungsmöglichkeiten, jeweils als Einzel-, Zweier und / oder Teamsport.

 

Die Sportgeräte sind für die Benutzung im Freien, auf einer relativ großen Fläche gedacht. Allerdings sind Aktionen in der Sporthalle, je nach Absprache und Gegenbenheiten Vorort, ebenfalls möglich.

 

Das SportMobil beinhaltet viele unterschiedliche Sport-, Spiel- und Bewegungsgeräte, die durch das NBV-Team aufgebaut und betreut werden.

 

Beispiele sind: Riesen-4-Gewinnt, Mini-Tischtennis, Mini-Fußball, Hüpftier, Kreisel, Pedalos, Balanceboards, Stacking, Wurfspiele, Scoop, Shuttle, Laufdosen, Jonglieren, vers. Bälle sowie selbstverständlich Basketball. Auf Wunsch kann eine Inhaltsübersicht zur Verfügung gestellt werden.

 

Durch Vor-, Mitmachen und Auffordern werden Jung und Alt unabhängig von Herkunft, Hautfarbe und Religion zur Bewegung auf dem jeweiligen Gelände animiert.

 

Erfolgreich eingesetzt wurde das SportMobil bereits beim Sporttag im Freibad Uetze in Zusammenarbeit mit dem VfL Uetze und dem Förderverein des Freibades sowie bei der Nordhorner Meile. Eine Laufveranstaltung des Leichtathletik Club Nordhorn e.V. in der Kreisstadt der Grafschaft Bentheim mit etwa 2000 TeilnehmerInnen und beim Meppener Kindertag mit etwa 1500 TeilnehmerInnen.

 

Die Termine und Möglichkeiten werden direkt persönlich abgestimmt und geplant.

 

Falls ihr Aktionen oder Veranstaltungen plant, bei denen der Einsatz sinnvoll und gewünscht ist, meldet Euch dazu bitte gerne bei:

 

Dirk Povey -Ressort Integration-

povey@nbv-basketball.de

0176-45801715

Hannover, 10.2.2020

Arbeitstreffen im LandesSportBund

Letzte Woche fand ein weiteres NBV - LSB Arbeitstreffen in einem sehr freundschaftlich-kollegialen Rahmen statt. Dirk Povey, vom Ressort Integration und Danny Traupe als Geschäftsführer trafen dabei Stefanie Kosik, Referentin im Bundesprogramm Integration durch Sport, Izay Yildirim, die unter Anderem die Einsätze mit dem Sport- und Integrationsmobil organisiert und Robert Gräfe, Leiter des Programms beim LSB.

Themen waren personelle Änderungen in beiden Organisationen und Zielvereinbarungen für 2020 wie zum Beispiel:

  • Weiterführung des Projektes mit dem Einsatz des Sport- und Integrationsmobil
  • Schulungen zu Förderberatung
  • Ideen für die Öffentlichkeitsarbeit
  • Einbindung der Qualifikation Fit für die Vielfalt im NBV-Lehrprogramm

Darüber hinaus wurde der Haushaltsplan bzw. finanzielle Budgets abgesprochen. Außerdem wurde weitere Termine bekannt gegeben und für das nächste Arbeitstreffen abgesprochen.

Wir haben uns einmel mehr sehr wohl gefühlt im Hause des LSB und freuen uns auf die Umsetzung der Vereinbarungen und die weitere Zusammenarbeit!

Osnabrück, 4.2.2020

Das Ressort Integration vermittelt erneut einen Geflüchteten in ein Sportangebot

Gute Nachrichten im neuen Jahr: Der nächste geflüchtete Sportler konnte zu einem Sportangebot des Osnabrücker Sportclub vermittelt werden.

Das Ressort Integration des NBV vermittelt Sportler in Absprache mit dem LSB nicht nur zu Basketballangeboten sondern, ganz bedarfsgerecht, auch in andere Sportarten. Dies ist ausdrücklich vom Sportbund gewünscht und wird dementsprechend umgesetzt.

 

Ganz aktuell nimmt George Saah, ein 29-jähriger Geflüchteter aus Liberia, am Boxfitness-Angebot des Osnbrücker Sportclubs teil. Bislang schnuppert er lediglich ein wenig in die Trainingsstunden hinein. Anschließend werden Sportvereine und Teilnehmer in Absprache untereinander entscheiden, ob es eine längerfristige Sache wird. George hat sehr viel Spaß daran sich auszupowern, das hatte Dirk schon beim Fitnessttraining im Flüchtlingsheim festgestellt, das er für den Stützpunktverein Ballsport Eversburg leitet, und ihm deshalb diese Möglichkeit der Nähe aufgezeigt. Das Box-Training des OSC findet nämlich in der Halle an der Landwehrstraße statt, die nur sieben Minuten mit dem Fahrrad von seinem verrübergehenden Zuhause an der Sedanstraße entfernt ist. George muss noch seine Deutschkenntnisse verbessern, um Korrekturen im Training richtig umsetzen zu können. Um die finanziellen Belastungen durch den Vereinsbeitrag möglichst gering zu halten, hat Dirk Kontakt zur Mitgliederverwaltung des OSC aufgenommen, um gemeinsam eine gute Lösung für George zu schaffen.

Text und Bild Dirk Povey / NBV

Hannover, 10.1.2020

Unterstützung im Ressort Integration

Johann Fetköter unterstützt den NBV ehrenamtlich im Ressort Integration in der Region Brauschweig / Göttingen

Johann ist 24 Jahre alt und kommt ursprünglich aus Hamburg. 2015 ist er zum Studieren nach Braunschweig gezogen, wo er jetzt den Master Nachhaltige Energietechnik begonnen hat. Mit acht Jahren hat er angefangen Basketball zu spielen, später kamen diverse Engagements als Jugendtrainer bei seinem Heimatverein sowie Schiedsrichteraktivitäten hinzu. Zur Zeit trainiert er die 1. Herrenmannschaft des USC Braunschweig. Dort ist er zusätzlich stark in die Organisation der ersten Braunschweiger 3x3-Turniere eingebunden. Außerdem ist er sehr engagiert in die Arbeit der Braunschweiger Ortsgruppe des "Bündnis Seebrücke" eingebunden. Zukünftig wird Johann beim NBV ehrenamtliche Aufgaben im Ressort Integration übernehmen und so seine Leidenschaft für den Basketball und den Einsatz für Geflüchtete verknüpfen.

 

"Ich freue mich sehr darauf, diese Aufgaben beim NBV zu übernehmen. Rund um das Thema Intergration und Teilhabe und darüber hinaus werde ich verschiedene Veranstaltungen in der Region Braunschweig / Ostniedersachsen besuchen, um dann darüber zu berichten. Für mich bietet sich so eine tolle Gelegenheit, zwei Themen, die mir sehr am Herzen liegen, zu verbinden: Den Basketball und die Frage, wie es möglich gemacht werden kann, dass alle Menschen gleichsam an unserer Gesellschaft teilhaben können. Durch seinen hohen integrativen Charakter hat Sport das Potenzial, die unterschiedlichsten Menschen zusammenzubringen. Hierzu ist vor allem ein großes Engagement auf Verbandsebene gefragt, um so die Rahmenbedingungen für ein gemeinschaftliches Erleben des Basketballs zu schaffen. Gerne möchte ich ein Teil davon sein!"

 

Text und Bild NBV - Fetköter / Traupe

Podiumsdisskussion im Haus der Kulturen in Braunschweig

Die Gesellschaft der Vielen gemeinsam gestalten!

Das Ressort Integration folgte der Einladung der Niedersächsischen Landesbeauftragten für Migration und Teilhabe, Doris Schröder-Köpf, in Kooperation mit der Landeszentrale für politische Bildung zu einer Podiumsdiskussion im Haus der Kulturen in Braunschweig.

In einer modernen Einwanderungsgesellschaft ist es allen gesellschaftlichen Gruppen möglich, ihre Sichtweisen in den politischen Diskurs einzubringen und dafür zu sorgen, dass ihre Interessen Berücksichtigung finden. Allerdings finden nicht alle gesellschaftlichen Gruppen gleiches Gehör.

Migrantinnen und Migranten, immerhin rund ein Fünftel der Bevölkerung, sind vielmehr auch im Jahr 2019 in politischen Debatten und nicht zuletzt auch in deutschen Parlamenten und Rathäusern politisch unterrepräsentiert. Folglich drängen sich die Fragen auf, auf welche Hindernisse und Probleme Bürgerinnen und Bürger mit einer Zuwanderungsgeschichte bei der Wahrnehmung ihrer Interessen stoßen?

Welche gesellschaftlichen, politischen und bürokratischen Hürden müssen für eine gleichberechtigte Teilhabe überwunden werden? Und inwiefern setzt mehr politische Teilhabe aller Menschen ein Umdenken in unserer von Vielfalt geprägten Gesellschaft voraus? Damit dreht sich die Debatte auch um Fragen von Anerkennung und Offenheit gegenüber scheinbar neuen (politischen) Ausdrucksformen und deren Wirkungsmacht.

Diese und weitere Fragen wurden im Rahmen dieser von der Journalistin Canan Topçu moderierten Podiumsdiskussion kontrovers diskutiert.

Dirk nutzte diese interessante Veranstaltung, um weitere Interessierte vom USC Braunschweig einzuladen und sich mit ihnen zu einer möglichen Unterstützern im Ressort Integration des NBV auszutauschen.

Hilfe zur Selbsthilfe

Vor einiger Zeit lernte Dirk die 41-jährige Geflüchtete aus Namibia, Theresia Heuva, beim Fitnesstraining im Erich-Maria-Remarque-Haus (Flüchtlingsheim an der Sedanstrasse in Osnabrück) kennen, wo er die Sportgruppe leitet. Ab und zu nehmen auch Frauen das Angebot wahr, was besonders begrüßt wird.

 

Theresia ist sehr selbständig, bemüht sich um Dinge selber zu kümmern und lernt fleißig die deutsche Sprache. Als sie Dirk erzählte, dass sie die Möglichkeit bekommt ein Praktikum im Katharina-von-Bora-Haus, einem Altenheim der Diakonie Osnabrück, zu machen, war er total gegeistert und bot sofort jegliche Unterstützung an.

 

Nach einiger Zeit des Probearbeitens wurde ihr ein fester Arbeitsvertrag angeboten unter der Bedingung, dass sie ein Bleiberecht mit Arbeitserlaubnis in Deutschland, eine Zuweisung zur Stadt Osnabrück und eine Wohnung hat. Nun standen Unterkunftsbesichtigungen an, die Theresia aufgrund ihrer noch vorhandenen Sprachdefizite nicht allein bewältigen konnte. Kurzerhand besuchte Dirk mit ihr die Wohnungen, die die Lehrer aus ihrem Sprachkurs für sie gefunden hatten. Allerdings kam hier noch kein Vollzug aus verschiedenen Gründen zustande.

 

Einige Tage später bekam sie einen Tipp, dass ein älterer Herr fußläufig zu Ihrer Arbeitsstelle einen Nachfolgemieter/in für seine kleine Dachgeschosswohnung sucht, die er sonst an Studierende vermietet. Bei dem Gespräch stelle sich heraus, dass seine leider vor einiger Zeit verstorbene Frau im Katharina-von-Bora-Haus gepflegt wurde. Das Glück ist mit dem Tüchtigen - Sie bekam die Wohnung und hat nun auch eine Arbeitserlaubnis sowie die benötigte Zuweisung für Osnabrück erhalten.

 

In der letzten Woche stand die Eröffnung eines Bankkontos an, zu dessen Erstgespräch Dirk sie noch begleitete, um etwaige Verständnisprobleme auszuschließen. Die weiteren Gespräche erledigte Theresia schon selber, so dass sie in Kürze ein Gehaltskonto erhalten wird.

 

Die Fertigstellung des Arbeitsvertrages lässt leider noch etwas auf sich warten, er wird allerdings sicher bald fertig gestellt und unterschrieben sein. Nach Erhalt des ersten Gehaltes steht noch der Kauf einiger Möbel an, um die kleine Wohnung nach Theresias Geschmack etwas um zu gestalten. Dazu hat Dirk natürlich wieder seine Unterstützung zugesagt.

 

Eine tolles Beispiel, dass zeigt wie Geflüchtete mit viel Eigeninitiative und ein bisschen Hilfe zur Selbsthilfe ihr Leben in Deutschland sehr positiv gestalten können.

Integration in der Praxis - ein Beispiel

Der Landessportbund Niedersachsen und der NBV hatten zusammen die Idee aktuelle und professionelle Fotos für ihre Öffentlichkeitsarbeit erstellen zu lassen. Da boten sich zwei Besuche mit dem Sport- und Integrationsmobil bei Veranstaltungen in Nordhorn und Meppen an.

 

Da einige Kontakte, die Dirk aufnahm, zum einen nicht vakant waren und zum anderen nicht die optimale Lösung boten, strebte er eine integrative Lösung an. Er rief kurzerhand Akram an, einen 31-jährigen Syrer, den er beim Fitnesstraining im Erich-Maria-Remarque-Haus (Flüchtlingsunterkunft in Osnabrück) kennengelernt hatte. Er ist professioneller Fotograph und versucht sich in Deutschland ein Standbein aufzubauen. Er spricht Englisch, Arabisch und Russisch, ist sehr freundlich und zurückhaltend.

 

Akram hat Erfahrungen in der Erstellung von Sportfotos, also mit Bewegung, und mit gestellten Fotos. Er besitzt die entsprechende Ausstattung und hat ein gutes Auge für den Moment und das passende Motiv. Darüber hinaus ist er sportlich sehr aktiv und konnte gut als Helfer für Auf- und Abbau sowie für die Betreuung der Stände an den beiden Tagen eingesetzt werden. "Zwei Fliegen mit einer Klappe" also, oder neudeutsch eine "win-win-Situation"!

 

In Situationen, in denen Dirk mit seinen Sprachkenntnissen an die Grenze kam, auch weil Kinder die deutsche Sprache nicht so gut sprachen oder sprechen wollten, war Akram ein echter Glücksfall. Er sprach sie auf Arabisch an, sofort war eine andere Stimmung geschaffen und sich möglicherweise anbahnende Konflikte im Keim erstickt. Also ein absoluter Gewinn auf verschiedensten Ebenen!

 

Die Zusammenarbeit zwischen den beiden klappte von Anfang an, weil sie sich schon kannten und auf den Fahrten noch näher kennen gelernt haben. Akram packt mit an, sieht, was zu tun ist, unterstützt und macht tolle Fotos.

 

Falls andere Fachverbände Bedarf an Fotos haben mit eventuell weiterer Unterstützung, kann der Kontakt gerne über den NBV oder den LSB angefragt werden. Akram freut sich über Anfragen!

 

Integration ist sicherlich etwas, über das man viel sprechen und berichten muss. Allerdings ist die Einbindung sowie Unterstützung von talentierten und engagierten Menschen mit Migrationshintergrund immer noch die beste Art und Weise der Umsetzung.

Integrations-Ressort des NBV mit LSB-Sportmobil beim Kindertag in Meppen

Das Ressort Integration hat dem TV Meppen beim Meppener Kindertag mit dem Sport- und Integrationsmobil des Landesportbundes einen Besuch abgestattet und eine sehr breite Öffentlichkeit erreicht.

 

Als sich abzeichnete, dass für den Vortag der Termin bei der Nordhorner Meile stattfinden würde, nahm Dirk vom Ressort Integration Kontakt zu weiteren interessanten Vereinen auf, um möglichst an einem Wochenende zwei Veranstaltungen mit dem Sportmobil zu besuchen. Der TV Meppen hatte großes Interesse und schlug einen Besuch zum Meppener Kindertag vor, um die Basketballabteilung dort zu unterstützen.

 

Im Meppen wurde das kleine Team vom NBV herzlich empfangen und es wartete ein großer Platz mitten auf einer riesigen Wiese darauf mit Spielgeräten bestückt zu werden. Eine tolle Attraktion war die große Luftschlange, die sich mithilfe von Kollegen vom Nachbarstand schnell aufpusten ließ. Zig Kinder wurden durch den Eyecatcher angelockt und sprangen und schaukelten den ganzen Tag auf dem quer über den Platz reichenden Spielgerät.

 

Die Basketball-Doppelwurfanlage vom NBV kam wieder toll an und bot, zusammen mit dem vom TV Meppen aufgestellten Kinderkorb, die Möglichkeit in der schönsten aller Sportarten zu testen. Es  konnten also alle ihre Treffsicherheit im Wettbewerb auf einen oder zwei Körbe unter Beweis stellen. Der TV Meppen hat tolle Arbeit geleistet, waren doch immer 3-4 Spielerinnen und Spieler auf dem Stand, haben beim Auf- und Abbau tatkräftig unterstützt und mit Abteilungsflyer gezielte Werbung für den Basketballsport gemacht.

 

Eigentlich war für den Tag noch strahlender Sonnenschein vorhergesagt als für den Vortag, dies stelle sich so allerdings nicht ein. Das Wetter war recht durchwachsen. Trotzdem kamen etwa 1500 Personen, meist Kinder mit  Eltern, zum Meppener Kindertag, wovon sehr viele das Angebot vom TV Meppen, dem NBV und dem LSB nutzten. Alle Besucher haben sicherlich den großen Stand wahrgenommen, da er nicht zu übersehen war.

 

Alle Beteiligten waren sich einig, dass die Veranstaltung ein toller Erfolg war. Der TV Meppen war sehr froh, dass wir mit dem LSB Sport- und Integrationsmobil, seinen vielen tollen Spielgeräten und der NBV-Doppelwurfanlage unterstützt haben. Denn so war ein unübersehbarer Rahmen mitten auf dem Platz gegeben, den der TV Meppen toll für die Präsentation seiner Basketballabteilung nutzen konnte. Und so soll es ja sein: Ziel erreicht!

 

Auch hier ist eine Wiederholung für das kommende Jahr nicht ausgeschlossen. Denn eins ist klar: Alle hatten eine Menge Spaß!

Integrations-Ressort des NBV mit LSB-Sportmobil bei der Nordhorner Meile

Die Nordhorner Meile ist eine mittlerweile ganz traditionelle und etablierte Laufveranstaltung in der schönen Kreisstadt in der Grafschaft Bentheim. Sie findet seit nunmehr 32 Jahren statt und ist ein fester Bestandteil der Laufenthusiasten an der Grenze zu den Niederlanden. Auch in diesem Jahr kamen wieder über 2000 Läufer zu der Veranstaltung und nahmen in unterschiedlichen Laufklassen sowie -strecken teil. Sogar ganze Schulklassen hatten sich zu den Wettbewerben angemeldet.

 

Dirk, vom Ressort Integration, hatte schon früh mit den Organisatoren vom Leichtathletik-Club Nordhorn e.V. Kontakt aufgenommen, um einen Besuch mit dem LSB-Sport- und Integrationsmobil vorzuschlagen. Da die Idee gut ankam, konnten die Planungen starten und die Absprachen zur Umsetzung gingen ist Detail.

 

Vorort fand das kleine Team tolle Voraussetzungen vor. Direkt neben der Bühne war ein kleiner Platz reserviert und der Aufbau verschiedener Sport-Spiele konnte beginnen. i-Pong (Mini-Tischtennis), Riesen-4-Gewinnt, Jonglierbälle, Laufbecher und Speedtennis waren einige Angebote, die toll von den kleineren und größeren Kindern angenommen wurden. Der Renner war allerdings die Basketball-Doppelwurfanlage! Hier konnten die etwas Älteren im 1 gegen 1 ihre Treffsicherheit im Wettbewerb testen. Es galt innerhalb von 30 Sekunden die meisten Punkte zu ergattern. Die Anlage war die komplette Zeit in Betrieb, sicherlich weit über hundert Werferinnen und Werfer haben ihr Glück probiert und hatten sichtlich sehr viel Spaß dabei.

 

Da an diesem sehr schönen, sonnigen Tag weit über 150 Personen, meist Kinder mit und ohne Eltern, den Stand des NBV / LSB besuchten und viel Spaß bei Sport und Bewegung hatten, kann die Veranstaltung durchaus als voller Erfolg bezeichnet werden. Der Basketball-Fachverband und der Landessportbund wurden sehr gut präsentiert und konnten somit ihre Arbeit einem weiterem Publikum vorstellen.

 

Da auch die Organisatoren des Laufes sehr zufrieden waren mit der sportlichen Erweiterung des Angebotes auf dem Marktplatz ist eine Wiederholung nicht auszuschließen. Vielen, lieben Dank an den Leichtathletik-Club nach Nordhorn in der Grafschaft Bentheim - Auch wir hatten viel Spaß, haben uns sehr wohl gefühlt und kommen gerne wieder!

Ressort Integration zu Besuch bei Spielzeit on Tour beim SV Concordia Belm-Powe

Auf Einladung der Sportregion Osnabrück Stadt und Land e.V. hat sich das Ressort Integration bei der Spielzeit on Tour beim SV Concordia Belm-Powe präsentiert und beim Basketballangebot unterstützt.

 

Schon relativ früh morgens waren die Temperaturen an diesem sonnigen Samstag so hoch, dass die fleißigen Helfer kräftig in Schwitzen gerieten. Das sollte sich bei Temperaturen um gut 30 Grad im Schatten nicht ändern. Zumal die vielen spannenden und abwechslungreichen Stationen allesamt auf dem Fußballplatz aufgebaut waren.

 

Die Sportregion Osnabrück Stadt und Land e.V. hatte sich kräftig ins Zeug gelegt und so gab es einen kleinen Lauf- und Springparcours, eine große Kletterpyramide, eine Geschwindigkeitsmessung beim Torschuss und eine Bungeelaufanlage. Darüber hinaus eine konventionelle Hüpfburg sowie eine mit zwei Basketballkörben, wo die Kleinsten sich in der allerschönsten Sportart ausprobieren konnten.

 

Für Kindergartenkinder hatte Dirk eine Minikorbanlage vom NBV mitgebracht und er nutzte die Aktion um für die Fortbildung Fit für die Vielfalt vom LandesSportBund zu werben. Entsprechende flyer waren über den gesamten Tag am Infostand der Verantaltung erhältlich.

 

Bei bestem Wetter und sonnigen Temperaturen nutzen sehr viele der etwa 150 Besucher von jung bis alt die Freiplatzanlage und warfen ein paar Körbe. Es wurden mehrere Wurfwettbewerbe veransteltet, bei denen die Teilnehmer ihre Treffsicherheit gegeneinander unter Beweis stellen konnten.

 

In der Sporthalle nutzte die Tischtennisabteilung die Spielzeit für einen Rundlaufwettbewerb und hatte ein automatisches Rückschlaggerät zum Ausprobieren aufgebaut.

 

Eine sehr schöne Veranstaltung und der NBV mit seinem Ressort Integration sagt "vielen Dank" an den Kresisportbund und die Sportregion Osnabrück Stadt und Land e.V. für die Einbindung. Wir sind beim nächsten Mal gerne wieder dabei!

Hannover, 22.6.2019

NBV bei Kicken gegen Vorurteile

Auch in diesem Jahr war das Ressort Integration des NBV beim multikulturellen Fußballturnier Kicken gegen Vorurteile in Hannover vertreten. Durchgeführt wird diese Veranstaltung vom Afrikanischen Dachverband Norddeutschland e.V. und der Polizeidirektion Hannover. Förderer ist die Niedersächsische Lotto-Sport-Stiftung und organisiert wird sie mit verschiedenen Migrantenvereinigungen. Damit schaffen diese Organisationen einen wichtigen Ort der Begegnung.

 

Ziel dieser bunten und abwechslungsreichen Veranstaltung ist es, Menschen verschiedener Herkunftsländer und Kulturen bei einem Freundschaftsturnier die Möglichkeit zum gemeinsamen Sport mit tollem Rahmenprogramm zu bieten. Es wurde klangvolle Live-Musik, ein kreatives Kinderprogramm, leckeres afrikanisch-orientalisches Essen und vom zahlreichen Publikum laut gefeierter Hip-hop-dance neben dem Hauptprogrammpunkt, einem Fußballturnier für gemischte Mannschaften, im Erika-Fisch-Stadion angeboten. Darüber hinaus fand wieder einmal ein wichtiger Austausch zwischen den Teilnehmern, dem Publikum und den Veranstaltern statt.

 

Gerade Sport gegen Vorurteile und für eine offene, multikulturelle Gesellschaft ohne Hürden gegenüber Herkunft, Religion oder Kultur und damit für eine migrationsfreundliche Haltung einzusetzen ist eine tolle Idee. Zusätzlich gegen Hass, Ausgrenzung und Fremdenfeindlichkeit setzt sich auch der NBV ein und hat sich daher erneut mit einer Freiplatzanlage auf dem Sportplatz präsentiert.

 

Trotz der umfangreichen Werbung auf der Homepage, per social media und zusätzlich direkten Anschreiben diverser Hannoveraner Vereine, fanden sich nur ein paar wenige, vereinzelte Spieler ein, um unsere tolle Sportart einmal in der Variante 3x3 auszuprobieren. Vielleicht lag es auch am Wetter. Sonnige 26 - 28 Grad im Schatten waren sicherlich tolle Voraussetzungen für Sport im Freien, luden allerdings auch zu einem möglichen Besuch im Freibad ein.

Osnabrück, 21.6.2019

Integration trifft Inklusion - ein Blick über den Tellerrand

Auf Einladung des Kreissportbundes Osnabrück-Land hat das Ressort Integration dem Inklusionssportabzeichen in Bersenbrück einen Besuch abgestattet.

Hintergrund der schönen Veranstaltung ist, junge Menschen mit und ohne Behinderung auf sportliche Art und Weise zusammen zu bringen. Sicherlich waren auch Kinder und Jugendliche mit  Migrationshintergrund anwesend und haben dabei das abwechslungsreiche Bewegungsangebot wahrgenommen. Unabhängig von der Zugehörigkeit zu einer oder beider Gruppen ist das Ziel, möglicherweise sozial Benachteiligte durch Sport zu fördern und darüber Ingetration bzw. Inklusion in die Gesellschaft zu schaffen.

 

Bereits am frühen Morgen bereitete das sonnige Wetter wohlige Temperaturen und es wurde sich gemeinsam zu Musik aufgewärmt. Das Animationsprogramm auf dem schönen Kunstrasenplatz im Hemkestadion kam sehr gut bei den Kindern an. Anschließend konnten sich die Teilnehmer in den Disziplinen Ausdauer, Kraft, Schnelligkeit, Koordination und / oder Schwimmfähigkeit ausprobieren. Dabei gab es unterschiedliche Anforderungen für Fußgänger und Rollstuhlfahrer sowie selbstständlich entsprechende Abstufungen für die Teilnehmer mit Behinderung.

 

Für Kindergartenkinder war ein spezieller Bereich mit Bewegungsangebot, abgestimmt auf die Kleinsten, aufgebaut. Dort wurden den Mädchen und Jungen z.B. Wurf- und Fangspiele, eine kleine Laufrunde mit Slalom, ein Krabbeltunnel und ein Schwungtuch angeboten und der Umgang fachlich angeleitet.

 

Darüber hinaus gab es einen Rollstuhlparcours, in dem Fußgänger und Rollstuhlfahrer den Umgang im und mit dem Rollstuhl ausprobieren konnten. Über eine Wippe zu fahren und dabei zu testen wie es ist eine Rampe herauf zu fahren, ist garnicht so einfach. Auch die Kante einer einfachen Sportmatte zu bewältigen bedeutet eine Herausforderung, die manche unterschätzen.

 

Da man sich ebenfalls im Rollstuhlbasketball ausprobieren konnte, schließt sich hier der Kreis zu der schönsten aller Sportarten und alle Teilnehmer hatten einen schönen Vormittag bei unterschiedlicher sportlicher Betätigung und verschiedenen Vorraussetzungen. Sei es mit oder ohne Behinderung sowie mit oder ohne Migrationshintergrund.

Hannover, 7.6.2019

3x3 Turnier bei "Kicken gegen Vorurteile" am 22.06.2019

Im Rahmen der Veranstaltung "Kicken gegen Vorurteile", die von dem Afrikanischen Dachverband Nord Deutschland e.V., der Stadt Hannover und der Polizeidirektion Hannover veranstaltet wird, richten wir ein 3x3 Basketball-Turnier aus. Jeder ist herzlich eingeladen, an diesem Tag diese Streetballvariante des Basketballs auszuprobieren. Im Vordergrund der gesamten Veranstaltung steht die Integration und eine Verbesserung der Verständigung durch eine spielerische Art und Weise, die der Sport mit sich bringt. Darum wird es auch keine vorher festgelegten Teams geben, diese werden zufällig aus allen teilnehmenden Spielern gemixt.

Meldet Euch für das 3x3-Turnier beim ADV-Nord e.V. an und genießt den Tag mit Basketball und bei hoffentlich gutem Wetter!

 

Ort:

Erika-Fisch-Stadion

Ingrid-Machts-Weg 1

30169 Hannover

 

Beginn:  22.06.19 um 13 Uhr


Kontakt:

ADV-Nord e.V.
Abayomi Bankole
Göttinger Chaussee 115
30459 Hannover
Tel.: 0511 261 15 82
Mail: info@adv-nord.org
www.adv-nord.de

Uetze, 21.5.2019

Tolle NBV-Aktion beim Sporttag im Freibad Uetze

Trotz mäßigen Wetters ist die Veranstaltung mit dem Sport- und Integrationsmobil des LandesSportBundes in Zusammenarbeit mit dem Förderverein des Freibades Uetze, dem VfL Uetze und der pronova BKK ein voller Erfolg!

 

Die Vorsitzende des Fördervereins des Freibades Uetze und Mitarbeiterin Gesundheitsförderung der pronova BKK, Sonja Trautmann, hatte in Zusammenarbeit mit dem örtlichen Sportverein VfL Uetze tolle Vorarbeit geleistet und viel Werbung für einen Spiel- und Sportnachmittag zur Saisoneröffnung des neu umgebauten Freibades geleistet.

 

Die Wettervorhersage versprach allerdings nichts Gutes und tatsächlich war die "Unterstützung von oben" für Mitte Mai recht verbesserungs-würdig. Allerdings gilt es die nicht änderbaren äußeren Umstände als Herausforderung anzunehmen und ihnen mit Kreativität zu entgegnen. Somit war klar, dass das Ressort Integration des NBV niemanden im wahrsten Sinne des Wortes "im Regen stehen lässt". Die kleine Gruppe des NBV mit Arthur Pakosch, Markus Jung sowie Dirk Povey vom Ressort Integration machten sich mit dem Sport- und  Integrationsmobil des LandesSportBundes Niedersachsen auf den Weg. Im Gepäck ein paar tolle Anregungen von der Mitarbeiterin des LSB, Lucia Bock, zu Bewegungs-angeboten, die auch bei nicht so gutem Wetter sinnvoll sind und gut ankommen.

 

Die Gegebenheiten Vorort im schönen Freibad Uetze sind optimal für solch eine Aktion: Viele Freiflächen und ein Unterstand, der bei Regen hilft, trocken zu bleiben. Schnell waren die Minitischtennisplatte, das Riesen-Vier-Gewinnt- Spiel im Trockenen sowie die kleinen Fußballtore und etliche einfache Koordinationsstationen, wie z.B. Leitergolf und Pedalo auf dem Rasen aufgebaut. Zusätzlich hatten die drei selbst-verständlich unterschiedliche Basketballutensilien dabei, um auf dem Freiplatz und Drumherum die schönste aller Sportarten zu präsentieren sowie zum Mitmachen zu animieren.

 

Großes Kompliment an die Kinder und Eltern aus Uetze, die sich ebenfalls vom leichten Regen nicht abschrecken ließen und in erstaunlicher Anzahl ins Freibad kamen. Sicherlich ein Verdienst der tollen Arbeit von Sonja Trautmann im Vorfeld: Vielen Dank dafür! Zwischenzeitlich tummelten sich etwa 50 Kinder und etwa genauso viele Erwachsene zwischen und bei den Spielen. Einige unerschrockene sprangen tatsächlich ins Wasser, das mit 21 Grad deutlich wärmer war als die Außentemperatur.

 

Auch das Basketballangebot auf der Freianlage wurde gut angenommen. Dribbeln, Passen, Werfen und einige kleine Technikübungen wurden den Kindern von Arthur und Markus fachgerecht angeleitet, sodass sich schnell kleine Erfolge einstellten. Zukünftig soll die Freianlage im Uetzer Freibad mit Aktionen mehr belebt werden, wie Sonja Trautmann Dirk verriet. Vielleicht findet sich sogar jemand, der die Kids reglmäßig unterstützen möchte und Interesse an einer Trainerausbildung hätte. Das würde den Fachverband sehr freuen und womöglich dem VfL Uetze aber vor Allem den Kindern zugutekommen.

 

Alle Beteiligten waren sich zum Abschluss schnell einig, diese tolle Aktion im kommenden Jahr noch einmal zu wiederholen, dann bei hoffentlich besserem Wetter - die Badehosen liegen beim NBV bereit!


Der NBV möchte sich ganz herzlich für die hervorragende Unterstützung bei allen Beteiligten vom VfL Uetze, dem Förderverein des Freibades, der pronova BKK und dem LandesSportBund Niedersachsen sowie den Eltern und Kindern bedanken.

Osnabrück, 20.12.2018

Basketball-AG der Hauptschule Innenstadt und der Schule an der Rolandsmauer

Die Hauptschule Innenstadt in Osnabrück bietet in Zusammenarbeit mit der Schule an der Rolandsmauer eine Basketball-AG für interessierte Kinder an. Diese Kinder haben zum einen Migrationshintergrund und sind teilweise nicht ganz so lernstark wie andere.

 

Regelmäßig am Donnerstag nach Schulschluss treffen sich hier etwa 6 - 12 Kinder, um gemeinsam der schönsten Sportart nachzugehen. Geleitet wird die Sportstunde von Yannik Twiehaus, einem angehenden Lehrer, der sich hier toll engagiert. Es ist nicht immer ganz einfach die Kinder mit Migrationshintergrund und lernschwache Schüler zu zügeln und unter Einhaltung von Regeln sportliche Betätigungen bzw. strukturierte Übungen zu vermitteln, wie Yannik mir berichtete. Trotzdem macht er seine Sache sehr gut und es macht ihm viel Spaß.

 

Wir finden es toll, dass sich immer wieder kleinere oder größere AGs und Sportstunden bilden, in denen Menschen, denen es vielleicht nicht so gut geht, einen Anschluss an die Gesellschaft finden und so sinnvoller Freizeitbeschäftigung nachgehen können. Deshalb möchten wir uns bei Yannik an dieser Stelle für sein persönliches Engagement und bei den Schulen für die Einrichtung und Organisation der AG bedanken. Wir sichern gerne und jederzeit unsere Unterstützung zu.

 

Wir wünschen beiden beteiligten Schulen, den teilnehmenden Kindern und dem engagierten Übungsleiter frohe Weihnachten, einen guten Rutsch ins neue Jahr und alles Gute für 2019!

 

Text und Bild: Dirk Povey

"UnserSpiel verbindet!" - Grundschulliga für Niedersachsen

Das Integrationsprojekt „UnserSpiel verbindet!" – GRUNDSCHULLIGA für Niedersachsen ist das bisher größte geförderte Projekt des NBV. Es ist ein Ergebnis des Entwicklungs- und Veränderungsprozesses NBV 2020 und wurde mit Unterstützung und Förderung durch das Niedersächsische Ministerium für Inneres und Sport und den LandesSportBund Niedersachsen (LSB) ins Leben gerufen.

 

Das Projekt greift die Basketball-Begeisterung von jungen Menschen mit und ohne Migrationshintergrund und aus unterschiedlichen sozialen Umfeldern auf. Der NBV möchte „sein Spiel“ Basketball Kindern und Jugendlichen zugänglich machen und den integrativen Charakter „seiner“ Sportart noch mehr herausstellen. Dafür muss die Wahrnehmung von Basketball und von den Basketballvereinen an den Schulen durch gezielte Maßnahmen verstärkt werden. In ausgewählten Regionen Niedersachsens soll die Sportart Basketball an Schulen wieder ein fester Bestandteil des unterrichtlichen und außerunterrichtlichen Schulsports werden.

 

Vorrangiges Ziel des Projektes ist es zunächst, Kinder und Jugendliche in Bewegung zu bringen, durch gemeinsame Erlebnisse (z. B. Turniere) ein dauerhaftes Interesse für Sport und Bewegung zu wecken und Impulse für persönliche Entwicklungsprozesse zu geben. Das Mitspielen im schulischen Umfeld ist dabei auch eine Vorbereitung auf den Vereinssport. Der Übergang ist jedoch für viele Kinder kein Selbstläufer, sondern muss begleitet und organisiert werden. Klassenturniere, Schul-AGs oder Vereinsgruppen bieten vielfältige Partizipationsmöglichkeiten für junge Menschen. Gefestigte soziale Strukturen, die Schule und soziales Engagement miteinander vereinbar machen, werden nachhaltig geschaffen.

 

Vor diesem Hintergrund wird derzeit an 5 niedersächsischen Standorten (Vechta, Oldenburg, Göttingen, Cuxhaven und Neustadt a. Rübenberge) in enger Kooperation der Projektpartner Schule und Verein darauf hingearbeitet, sowohl die Freude und Begeisterung an der Bewegung zu wecken als auch Fairplay, Integration und soziales Miteinander zu fördern.


Die Initiative hat sich unter der Projektleitung von Danny Traupe (NBV) bereits auf fünf Standorte landesweit ausgeweitet und es zeichnet sich ab, dass noch weitere Standorte dazukommen werden.  Neben den Schul- Basketball-AGs sieht das Projektkonzept auch den sportlichen Wettkampf in Turnierform vor. Außerdem haben die Teilnehmenden die Chance das Basketball Abzeichen in Bronze, Silber oder Gold zu erwerben.


Über die Projektdauer von drei Jahren stellt das Land Niedersachsen über die LSB-Richtlinie „Integration im und durch Sport“ insgesamt 61.400 Euro zur Verfügung. Der NBV freut ich sehr über die umfangreiche Unterstützung und bedankt sich für das entgegengebrachte Vertrauen, was er mit einem erfolgreich durchgeführten Projekt zurückgeben möchte.

 

Verantwortungsbürger des NBV

Verantwortungsbürger sind Mitarbeiter bei niedersächsischen Sportverbänden und Sportvereinen, deren Stellen zu 100% vom LandesSportBund Niedersachsen aus Bundesmitteln gefördert werden.

 

Unsere Aufgabe als Verantwortungsbürger beim NBV  ist die Beratung, Begleitung und Vernetzung von Vereinen bei der Kooperation mit Flüchtlingseinrichtungen. Als Verantwortungsbürger agieren wir als Schnittstelle zwischen Vereinen und kommunalen Institutionen, wie Sportbünden, Flüchtlingsunterkünften und sonstigen, lokal einzubindenden Einrichtungen. 

 

Organisatorisch verantworten wir Niedersachsen aufgeteilt in die zwei Bereiche „Nord-West“ (NBV-Bezirke Lüneburg und Weser-Ems) und „Süd-Ost“ (NBV-Bezirke Hannover und Braunschweig). Trotz unterschiedlicher regionaler Verantwortung stehen wir beide im ständigen Austausch miteinander stehen. Dies führt, neben dem für uns sehr wertvollen Wissenstransfer, teils zur gegenseitigen Übernahme von Teilaufgaben in den Regionen des jeweils anderen. Somit haben wir immer Einblick in die Projekte des jeweils anderen haben und können uns gegenseitig unterstützen. Zusätzlich profitieren wir in der NBV Geschäftsstelle davon, an einem Knotenpunkt der Basketballvereine in Niedersachsen zu arbeiten, und können stets auf tagesaktuelle Entwicklungen eingehen.

 

Unsere Mission besteht im Rahmen unserer Arbeit darin, mehr Mitglieder, Engagierte, Spieler, Trainer und Schiedsrichter für den niedersächsischen Basketball zu gewinnen.

Leitfaden zur Gestaltung einer erfolgreichen Integration von Migranten, Geflüchteten und sozial Benachteiligten

Der NBV möchte mit dem Integrationsleitfaden seinen Mitgliedsvereinen als unterstützende Service-Leistung eine Möglichkeit zur Gestaltung einer erfolgreichen Integration von Migranten und  Geflüchteten an die Hand geben und damit ein Signal für die Integrationsarbeit im Basketball setzen.

Der Leitfaden ist unter Service/Downloads/Integration zu finden (https://www.nbv-basketball.de/125_Downloads.php).

Osnabrück, 17.4.2019

Angelo führt sein BFD-Welcome Projekt durch

Seit September 2018 absolviert Angelo, ein 26-jähriger Geflüchteter aus dem Südsudan, sein BFD-Welcome beim Osnabrücker Sportclub. Das Ressort Integration des NBV hatte ihn in einen der größten Breitensportvereine Niedersachsens vermittelt.

 

Jeder im Freiwilligendienst Beschäftigter muss der Förderorganisation, in diesem Fall der ASC Göttingen, gegenüber ein selbständig bearbeitetes Projekt nachweisen und entsprechend dokumentieren.

Jetzt stand für Angelo sein Projekt an. Er führte, mit Unterstützung von Kata Takács, Leistungsträgerin und Co-Kapitänin im Zweitligateam der OSC Panthers, die Abnahme des Basketballabzeichens mit etwa 25 Jungen der Jahrgänge U10 und U12 durch.

Die Pronova BKK unterstützt den Bundesverband DBB, die Fachverbände und Vereine mit kleinen Heftchen, Abzeichen und Bällen, um solche Aktionen durchführen zu können. Eine tolle Sache, wie wir vom NBV und OSC finden. Vielen Dank an alle Unterstützer, Förderer und Partner!

Nach dem Training in der Halle gab Sandra Hasselmann, Leiterin des KidZ im OSC und ausgebildete Ökotrophologin, den Jungs einen Einblick in gesunde Ernährung mit Schwerpunkt auf die richtige und ausreichende Flüssigkeitsaufnahme.

Alle Kinder haben toll mitgemacht haben und hatten sehr viel Spaß. Sie waren mit Engagement und Ehrgeiz bei der Sache und nahmen, unter viel Applaus, zum Abschluss ihre Abzeichen entgegen. Am gleichen Tag hatte Angelo mittags einen Termin bei der Osnabrücker Ausländerbehörde, bei dem er seine neue Aufenthaltserlaubnis beantragt hat, die er im Mai abholen wird. Ein toller und erfolgreicher Tag!

5.7.2017

NBV schreitet mit Aufbau eines niedersachsenweiten Integrationsnetzwerkes voran

Die beiden Verantwortungsbürger des NBV schaffen ein niedersachsen­weites Integrationsnetzwerk für seine Mitgliedsvereine. Hierbei wurde von beiden neben dem Landessportbund Niedersachsen bereits Kontakt zu Kreis- und Stadtsportbünden in Niedersachsen aufgenommen und eine verbandsinterne Integrationsdatenbank erstellt. Diese beinhaltet u.a. die Ansprechpartner der Kreis- und Stadtsportbünde für den Bereich Integration. Dem NBV ist es wichtig, dass die Vereine auch einen direkten Ansprechpartner zum Thema „Integration“ vor Ort haben.    ... »mehr
27.6.2017

Premiere des NBV beim Integrations-Event "Kicken gegen Vorurteile" in Hannover

Am 24.06.2017 fand im Erika-Fisch-Stadion in Hannover bei etwas durchwachsenem Wetter von 13-18 Uhr das Integrations-Event „Kicken gegen Vorurteile“ statt, welches vom Afrikanischen Dachverband Nord (ADV Nord), der Stadt Hannover und der Polizei Hannover zum 10. Mal ausgerichtet wurde. Neben Spielern aus verschiedenen Ländern meldeten sich auch Spieler der Handicap Kickers Hannover für das Fußball-Turnier an. Somit enthielt das Integrations-Event auch den Inklusions-Gedanken.

Der NBV beteiligte sich erstmals bei diesem Event mit einem Streetball-Turnier (3X3), um ebenfalls ein Zeichen gegen Rassismus und Diskriminierung zu setzen. Am Turnier interessierte Spieler konnten sich im Vorhinein und bis kurz vor Spielbeginn per Facebook oder Mail beim NBV anmelden. Die Spieler wurden per Losziehung den einzelnen Mannschaften zugewiesen, um vordefinierte Mannschaften zu vermeiden und stattdessen eine interkulturelle Kommunikation der Spieler ganz im Sinne des Events zu ermöglichen.

Nach einer kurzen Begrüßung des Publikums durch den ADV Nord-Präsidenten, den Polizeipräsidenten der Stadt Hannover, einem Vertreter der Stadt Hannover und der Vizepräsidentin der Region Hannover sowie einer kleinen musikalischen Einlage des Landespolizeiorchesters Niedersachsen begann das Turnier.

Beim Streetball-Turnier des NBV wurde von 13:30 - 17:30 Uhr inklusive des Finales gespielt. Die Spieler hatten großen Spaß am Turnier und zeigten vollen Einsatz.

Zwischenzeitlich wurde die Veranstaltung durch die Band African Tam Tam musikalisch untermalt. Ebenso hatten die County und Western Tanzgruppe „Die Rethen Liners“ sowie die Ballettschule Janet ihren Auftritt. Für die ganz kleinen Zuschauer fand im Polizeizelt eine Aufführung der Präventionspuppenbühne statt.

Alle Teilnehmer des Streetball-Turniers erhielten am Schluss unabhängig von ihrer Platzierung eine BIG-Zeitschrift, ein Basketball-Buch des Deutschen Basketball Bundes und T-Shirts. Die Plätze 1-3 erhielten zudem noch einen Spalding-Artikel.

Ein großer Dank geht an unsere beiden Verantwortungsbürger Dennis Rokitta und Thomas Löffler, die das Streetball-Turnier sowie den Stand des NBV mit seinen viersprachig ausliegenden Flyern auf deutsch, englisch, französisch und spanisch vorbereitet und organisiert haben, sowie an die weiteren Helfer des NBV, welche u.a. die Schiedsrichter-Funktion beim Streetball-Turnier einnahmen. Ebenso möchten wir den LINDEN DUDES danken, welche uns für das Streetball-Turnier eine mobile Basketball-Korbanlage zur Verfügung gestellt haben.

Auch im nächsten Jahr werden wir uns, gemeinsam mit dem ADV Nord, wieder am Event beteiligen. Wir sind begeistert, dass das Event so großen Anklang gefunden hat und freuen uns schon auf ein Wiedersehen im Erika-Fisch-Stadion im Jahr 2018!

24.6.2017

"Kicken gegen Vorurteile" - List of our clubs in the area of Hannover

Im Kontext der mehrsprachig ausliegenden Flyer (deutsch, englisch, französisch und spanisch) des NBV beim Integrations-Event "Kicken gegen Vorurteile" kann über den Download "Kontaktverzeichnis Vereine Bezirk Hannover" Kontakt zu den Vereinen des Bezirkes Hannover aufgenommen werden.   Contact our clubs through the download "Kontaktverzeichnis Vereine Bezirk Hannover".     »mehr
20.6.2017

Streetball-Turnier des NBV beim Integrations-Event "Kicken gegen Vorurteile"

Der NBV und der Afrikanische Dachverband Nord wollen zukünftig gemeinsame Wege im Bereich der Integration gehen. Zum Auftakt der Zusammenarbeit beteiligt sich der NBV am Integrations-Event „Kicken gegen Vorurteile“ in Hannover, welches von dem Afrikanischen Dachverband Norddeutschland (ADV Nord e.V.) sowie der Landeshauptstadt Hannover und Polizei Hannover am 24.06.2017 ausgerichtet wird, mit einem eigenen Streetball-Turnier.    Der NBV möchte dort gerne Geflüchtete, Migranten und sozial Benachteiligte für Basketball begeistern. Das Event findet dieses Jahr in seiner 10. Auflage statt. Hierfür haben sich bereits namhafte Persönlichkeiten aus Politik und Sport, wie zum Beispiel Stefan Schostok, Oberbürgermeister der Stadt Hannover, Herr Kind, Präsident von Hannover 96 und Herr Dr. Schneider, Vorsitzender der Niedersächsischen Lotto-Sport-Stiftung ... »mehr
24.4.2017

Information über ausgewählte Fördermöglichkeiten im Bereich Integration für Mitgliedsvereine des NBV

Die Integration von Flüchtlingen, Migranten und sozial Benachteiligten in unsere Gesellschaft ist eine aktuelle und besondere Herausforderung, die auch der NBV unterstützen möchte. Im Folgenden werden seinen Mitgliedsvereinen 4 ausgewählte Fördermöglichkeiten im Bereich Integration seitens des LandesSportBundes Niedersachsen vorgestellt.   1) Zielgruppenspezifische Angebote Sportangebote, die sich an den speziellen Bedürfnissen und Voraussetzungen der jeweiligen Zielgruppe vor Ort ausrichten, können pauschal mit bis zu 1.000€ für die ersten 12 Monate und bei erneuter Antragstellung mit 600€ für die zweiten 12 Monate bezuschusst werden. Anschließend sollten sie als ... »mehr
5.4.2017

NBV setzt auf Integration von Geflüchteten, Migranten und sozial Benachteiligten

Der NBV möchte ein interkulturelles und sozial engagiertes Zeichen setzen und im Zuge dessen Geflüchtete, Migranten und sozial Benachteiligte in Niedersachsen gemeinsam mit seinen Mitgliedsvereinen für Basketball begeistern. Die Zielsetzung des NBV besteht hierbei darin, in Niedersachsen flächendeckend mit anderen Organisationen, wie zum Beispiel internationalen Verbänden bzw. Organisationen, Koordinierungssstellen von Kommunen und Städten sowie ... »mehr

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