NBV

NBV-Forum | Links | Updates
Präsidium | Geschäftsstelle | Jugendausschuss | SR-Kommission | Rechtsausschuss | LTK | Spielleiter | Kassenprüfer
Satzung | Jugendordnung | Spielordnung | SR-Ordnung | Ausb.- und Prüfungs-RL für Trainer | Geschäftsordnung | Verbandsabgabe
Sonderteilnahmeberechtigung | Einsatzmöglichkeiten | Seniorenerklärungen | Mann-Mann-Verteidigung
Ausschreibung | Terminplan | Strafen | Spielbälle | Schiedsgerichte
Formulare & Anträge | Spielpläne | Ordnungen - Vorschriften | Informationen für Schiedsrichter
Bezirk Braunschweig | Bezirk Hannover | Bezirk Lüneburg | Bezirk Weser-Ems
subglobal7 link | subglobal7 link | subglobal7 link | subglobal7 link | subglobal7 link | subglobal7 link | subglobal7 link
subglobal8 link | subglobal8 link | subglobal8 link | subglobal8 link | subglobal8 link | subglobal8 link | subglobal8 link

Niedersächsischer Basketballverband e.V.

small logo

Zehn Nominierungen für den NBV

Mädchen verteidigen 4. Platz/Jungen werden 5.

Mit einem guten Ergebnis kehrten die niedersächsischen Landesauswahlen vom diesjährigen Bundesjugendlager in Heidelberg zurück. Jeweils fünf Jungen und Mädchen wurden für das DBB-Sichtungscamp des 91er Jahrgangs berufen. Im Kampf um die deutsche Meisterschaft der Landesauswahlen erreichten die Mädchen den vierten sowie die Jungen den fünften Platz.

NBV-Auswahl Mädchen 2006
Juliane Hesse, Shirley Inafa, Trainer Roland Senger, Weronika Sladzyk, Larissa Schwarz, Judith Schmidt, Elina Stahmeyer, Lucy Thüring, Maike Jörgensen, Esther Knopp, Sina Kriege, Nora Hesse, Physiotherapeutin Bettina Bode, Co-Trainerin Hanna Ballhaus, Nele Treblin

Auf die Mädchen des Trainergespanns Roland Senger (Osnabrücker SC) und Hanna Ballhaus (BG 74 Göttingen) wartete zu Turnierbeginn mit der Auswahl des WBV gleich einer der Topfavoriten und der spätere Turniersieger. Beim 34:63 konnten die Mädchen nur anfänglich mithalten und mussten sich dann der ausgeglicheneren Bank der Westdeutschen geschlagen geben. Im zweiten Spiel des Samstags ging es gegen die Vertreterinnen Baden-Württembergs auch darum, wer als Zweitplatzierter im Viertelfinale den vermeintlich leichteren Gegner bekommen würde.

In einem äußerst spannenden Spiel konnte sich erst der BBW etwas absetzen, bis die NBV-Mädchen konterten. Anschließend entwickelte sich ein Spiel mit wechselnden Führungen, bei der keine Mannschaft mehr als
3 Punkte Vorsprung erlangen konnte. Zur Matchwinnerin avancierte am Ende Weronika Slazyk (SG Wolfenbüttel), die nicht nur für die Hoheit unter den Körben sorgte, sondern mit ihren beiden letzten Freiwürfen den Endstand von 50:48 für den NBV sicherstellte.

Im letzten Gruppenspiel am Sonntag früh (9 Uhr) ging es gegen unseren nördlichen Nachbarn, die Hamburgerinnen. Wurden diese in der Vorbereitung zum Teil noch deutlich geschlagen, so setzten sie sich jetzt erbittert zu Wehr und hielten das Spiel lange Zeit offen. Erst gegen Ende konnten sich unsere Mädchen absetzen und das Spiel mit 50:37 entscheiden.

Im Viertelfinale am Nachmittag ging es nun gegen die Berliner Auswahl. Beiden Mannschaften war anzumerken, dass sie bisher in einer größeren Halle gespielt hatten. Zu Beginn klappte nicht viel und so stand es lange 2:0. Am Ende der ersten Halbzeit führte dann die Berlinerinnen noch mit 18:15. In der zweiten Halbzeit schafften es unsere Mädchen aber, ihre Stärken (Ganzfeldverteidigung und gutes Penetration) besser einzusetzen und so gelang der Einzug ins Halbfinale am Ende mit 36:23.

Gegner in diesem war die von der Ex-Niedersachsin Svenja Brunckhorst angeführten Bayern. Aufgrund der körperlich überlegenen bayrischen Innenspielerinnen gerieten die Mädchen schnell in Rückstand. Mit zunehmender Spieldauer konnte dieser Rückstand aber wieder ausgeglichen werden. Maike Jörgensen (BG 74 Göttingen) hatte zudem Svenja Brunckhorst im Griff. In einem spannenden Finish wurde der Finaleinzug schließlich mit 34:38 knapp verpasst.

Im abschließenden Spiel um Platz 3 gegen Hessen zeigten die Mädchen, dass sie unbedingt eine Medaille überreicht bekommen wollten. Musste man sich auf den Vorbereitungsturnieren den Hessinnen teilweise noch deutlich geschlagen geben, so zeigte jetzt selbst die hessische Pressverteidigung kaum Wirkung. Es entwickelte sich ein spannendes und hart umkämpftes Spiel, bei dem am Ende leider die hessische Vertretung das etwas glücklichere Händchen hatte und sich unsere Mädchen mit 44:47 geschlagen geben mussten.

NBV-Auswahl Jungen 2006
Trainer Stefan Mienack, Co-Trainer Daniel Endres, Johannes Köhler, Stephen Schubert, Nico Redlich, Moritz Werkmeister, Johannes Peters, Florian Doeinck, Felix Engel, Johannes Krause, Konstantin Wilkens, Tobias Gehrke, Marcel Romey, Physiotherapeutin Bettina Bode, Co-Trainer Torsten Freiheit, Jost Schmidt (gehalten)

Der Jungenmannschaft der Trainer Stefan Mienack (ASC 46 Göttingen), Torsten Freiheit (ASC 46 Göttingen) und Daniel Endres (ASC 46 Göttingen) gelang im ersten Turnierspiel um 9 Uhr gleich ein furioser Auftakt gegen Baden-Württemberg. Aus einer exzellenten Ganzfeldverteidigung heraus, der die BBW-Vertreter nur wenig entgegen zusetzen hatten, gelangen immer wieder einfache Punkte und sehenswerte Spielzüge. Am Ende hieß es 57:35 für den NBV. Im zweiten Spiel des Tages mussten die Jungen gegen die Berliner Auswahl, einer der Favoriten des Turniers, antreten. Gegen die bekannte Berliner Härte hatten die Jungen von Beginn an Probleme und konnten ihre eigene Verteidigung nicht wie gewohnt ins Spiel bringen.
Den endgültigen Einbruch brachte dann die Verletzung von Johannes Köhler (ASC 46 Göttingen), der sich bei der Annahme eines Offensivfouls 2 Rippen brach. An Ende zeigte die Anzeigetafel 40:62 für Berlin.

Im dritten Gruppenspiel traf man am Sonntag Mittag auf die rheinland-pfälzische Vertretung. Mit einer wiederum guten Verteidigungsleistung gelang ein ungefährdeter 55:29 Sieg.

Im Viertelfinale wartete nun die Jungen des WBVs, die nur schwer in das Turnier gekommen waren. In diesem Spiel mussten unsere Jungen ihrer körperlichen Unterlegenheit Tribut zollen (dominierend dabei der beste 4er des Turniers, Alexander Andreev/Rhöndorf). Angeführt von einem sehr gut aufspielenden Felix Engel (SG Braunschweig) konnte das Spiel zwar lange Zeit offen gehalten werden, am Ende war aber doch die Größenüberlegenheit der Nordrhein-Westfalen entscheidend, so dass das Spiel mit 32:46 verloren ging.

Am Montag morgen kam es dann zum Lokalderby mit der Bremer Auswahl. Die Bremer kämpften engagiert um jeden Ball, so dass es den NBV-Jungen, die den Gegner scheinbar etwas unterschätzt hatten, nur schwer gelang, ihre technischen Vorteile in Punkte umzusetzen. Am Ende war mit 45:36 ein Arbeitssieg zu verbuchen. Das abschließende Spiel um Platz 5 entwickelte sich zu einem sehenswerten Duell mit der Auswahl aus Sachsen/Thüringen. Auf beiden Seiten wurde noch einmal alles gegeben, und so entwickelte sich ein von hohem Tempo geprägtes Auf und Ab, bei dem unsere Jungen am Ende aber souverän mit 45:36 die Oberhand behielten.

Mit den erzielten Platzierungen kann man sicherlich zufrieden sein. Die Jungen mussten sich im Viertelfinale dem späteren Turniersieger geschlagen geben, und auch die Mädchen hatten nur gegen die vor ihnen stehenden Teams das Nachsehen, wobei einzig der Turniersieger WBV unsere Auswahl deutlich schlagen konnte.

Sowohl die Jungen wie auch die Mädchen zeigten starke Ganzfeldverteidigungen sowie gute Abschlüsse im Penetration und außerhalb der Dreierlinie. Schwierigkeiten gab es am Brett und in der Halbfeldverteidigung, da wir unseren direkten Konkurrenten zum Teil deutlich körperlich unterlegen waren. Dies spiegelt auch das Sichtungsergebnis wieder. 9 von 10 Nominierungen sind Spielerinnen und Spieler der Positionen 1-3.

vom DBB gesichtete Spieler und Spielerinnen des NBV
Elina Stahmeyer, Nele Treblin, Weronika Sladzyk, Maike Jörgensen, Felix Engel, Konstantin Wilkens, Jost Schmidt, Stephen Schubert, Moriz Werkmeister, Larissa Schwarz

Mit der Zahl der Nominierungen (Elina Stahmeyer/Lehrter SV, Maike Jörgensen/BG 74 Göttingen, Larissa Schwarz/Osnabrücker SC, Nele Treblin/BG '89 Rotenburg/Scheeßel, Weronika Slazyk/SG Wolfenbüttel, Konstantin Wilkens/ASC Göttingen, Jost Schmidt/ASC Göttingen, Stephen Schubert/SG Wolfenbüttel, Felix Engel/SG Braunschweig, Moritz Werkmeister/SG Braunschweig) für das DBB-Leistungscamp kann der NBV zufrieden sein. Eine ähnlich hohe Zahl wurde seit mehreren Jahren nicht erreicht. Dies bescheinigt die gute Arbeit, die besonders auch die Vereinstrainer bei der individuellen Ausbildung der Spieler geleistet haben. Bleibt zu hoffen, dass einige Mädchen und Jungen auch den Sprung in die DBB-Kader schaffen. Hier sind jetzt die Stützpunkte gefragt, die die in den Auswahlen begonnene Arbeit weiterführen müssen.

Abschließend gilt der Dank den Kadertrainern Roland Senger (Osnabrücker SC) und Hanna Ballhaus ( BG 74 Göttingen) bei den Mädchen sowie Stefan Mienack, Torsten Freiheit und Daniel Endres (alle ASC Göttingen) bei den Jungen, die eine sehr gute Arbeit geleistet haben. Ein besonderer Dank gilt außerdem unser Physiotherapeutin Bettina Bode (Göttingen), die mit ihrem unermüdlichen Einsatz eine wichtigen Beitrag zu den positiven Ergebnissen dieses Bundesjugendlagers geleistet hat.

small logoÜber uns | Impressum | Kontakt | ©2006-2010 Niedersächsischer Basketball Verband e.V.